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Mercedes winkt Rekord für die Ewigkeit

Die Silberpfeile sind auch in Monaco die großen Favoriten.

In Monaco schließt sich ein bedenklicher Kreis: In den letzten 12 Monaten gab es nur drei verschiedene Sieger in der Formel 1. Dass sich am Sonntag etwas ändert, ist unwahrscheinlich – Mercedes will weiter an einem Rekord für die Ewigkeit basteln.

Die Hoffnungen ruhen allein auf Nico Rosberg. Die Siegesserie seines Mercedes-Kollegen Lewis Hamilton nimmt bedrohliche Ausmaße an, und auch vor dem Großen Preis von Monaco (Sonntag, 14.00 Uhr/ORF) ist weit und breit kein neuer Herausforderer in Sicht – nicht Sebastian Vettel im Red Bull, erst recht nicht Ferrari. Es bleibt nur Rosberg.

„Ich muss seinen Lauf brechen“, sagt der deutsche Wahl-Monegasse, der bei vier Siegen Hamiltons zuletzt jeweils Zweiter geworden war, in der FAZ: „Irgendwann schwenkt das Pendel wieder in die andere Richtung. Dafür muss ich nun sorgen.“

Denn der Abstand ist groß zwischen den Silberpfeilen und der Konkurrenz. Mercedes hat beim Wechsel zu den neuen Turbo-Hybridmotoren schlicht die beste Arbeit geleistet und jedes der bislang fünf Saisonrennen ungefährdet gewonnen. In der Königsklasse setzt sich damit ein bedenklicher Trend fort, der vor fast genau einem Jahr begann.

Seit Monaco 2013, seit Rosbergs Triumph in seiner Wahlheimat, hat die Formel 1 lediglich drei verschiedene Rennsieger hervorgebracht. Neben Rosberg und dem aktuellen WM-Spitzenreiter Hamilton war das Weltmeister Vettel, der im vergangenen Jahr die neun letzten Rennen der Saison allesamt gewann.

So etwas sorgt für Langeweile, und der Schwarze Peter des Hauptschuldigen wird in diesen Tagen eifrig hin und hergeschoben. „In der Position waren wir nie“, sagt etwa Vettel, der mit seinem Red Bull zuletzt nachhaltige Probleme hatte: „Wir haben noch nie eine Saison mit fünf Siegen gestartet. Das ist schon eine andere Geschichte.“ Mercedes kann sich derweil zugute halten, dass in dieser Saison beide Piloten siegfähig sind.

Die Lücke dahinter ist groß

Doch die Lücke dahinter ist so groß wie selten in der Formel 1. Sogar auf dem verwinkelten Kurs in Monaco scheint der Geschwindigkeitsvorteil deutlich. Die Konkurrenz um Red Bull arbeitet zwar fieberhaft an einer Aufholjagd, doch auch Mercedes stoppt seine Entwicklung ja nicht. „Wir müssen auf uns gucken“, sagt Rosberg, „und überlegen, wie wir unseren Vorsprung ausbauen können. Möglichkeiten gibt es.“ Und es wirkt wenig wahrscheinlich, dass es in diesem Jahr überhaupt noch einen Sieger geben wird, der nicht im Silberpfeil sitzt. Mercedes winkt damit ein Rekord für die Ewigkeit. Denn das gab‘s noch nie.

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