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„Teufel“ nach Kampfsieg vor Titel-Hattrick

Trotz einer längeren Schwächephase besiegt Hard zu Hause Margareten 28:25 und stellt in der Finalserie auf 1:0. Am Montag kann der Titel in Wien fixiert werden.

CHRISTIAN HÖPPERGER

Jetzt ist der Titel-Hattrick zum Greifen nahe. Die „Roten Teufel“ feierten zum Auftakt der Finalserie vor 2500 heimischen Fans einen 28:25-Erfolg und können sich bereits am Montag in Wien zum Meister krönen.

Der Beginn war ganz nach dem Geschmack der 2500 Fans, die die Sporthalle am See einmal mehr in ein Meer aus Rot verwandelten. Die Hausherren gingen in der Abwehr kompromisslos ans Werk, zwangen die Gäste zu schwierigen Würfen und erarbeiteten sich selbst zahlreiche Chancen. Als ­Schmid nach zwölf Minuten zum 7:3 traf, nahm Fivers-Coach Eckl die erste Auszeit. Er baute sein Team sukzessive um, da die Arrivierten wie Ziura, Bilyk, Kirveliavicius oder Kolar nicht seinen Vorstellungen entsprachen. Nach 18 Minuten lag Hard noch mit 10:5 in Front, doch immer mehr schlichen sich technische Fehler und verkrampfte Angriffe ein.

Chancen nicht genützt

Die Chancenauswertung des Titelverteidigers ging wie schon in den Halbfinals gegen Krems rapide zurück – auch weil Goalgetter Tanaskovic nicht den besten Tag er­wischte. Da aber Doknic zahlreiche Glanztaten setzte, hielt Hard den Vorsprung. Dennoch kämpften sich die Wiener stetig heran, nach 22 Minuten lagen sie nur mehr 8:10 zurück. Einmal mehr hatte der Vizemeister es geschafft, durch seine harte Gangart den Gegner aus dem Tritt zu bringen. Knapp vor der Pause erhöhte Hard durch Zeiner auf 13:9, zwei unnötige Kirveliavicius-Treffer in den letzten 15 Sekunden ließen Hards Pausenführung jedoch auf 13:11 schmelzen.

Nach Wiederbeginn stellte Kozina zunächst auf 14:11 – doch die Freude währte nur kurz. In der 41. Minute besorgte Edelmüller das 17:17 – die Partie erlebte quasi einen Neustart. Doch es sollte – zum Schrecken der Fans – noch schlimmer kommen. Vorne wurden beste Chancen ausgelassen, hinten klingelte es im Minutentakt. Fuger besorgte mit 18:17 die erste Fivers-Führung, Edelmüller doppelte zum 19:17 nach.

Nun war der Meister gefordert, musste Moral beweisen, um den so wichtigen Sieg zum Auftakt der Best-of-three-Serie noch zu realisieren. Und genau das geschah: Zunächst stellte Routinier Knauth auf 20:20 (48. Minute) und eroberte per Siebenmeter die Führung zurück (52./23:22). Weber und Schmid erhöhten mit frischem Elan vorentscheidend auf 25:22 – Doknic agierte nun in Höchstform. Margareten kam nochmals auf 24:25 (57.) und 25:27 (60.) heran, doch Hards Spieler des Abends, Krsmancic, sorgte mit seinem sechsten Tor zum 28:25 für die Erlösung.

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