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christian höpperger

Nach dem Spiel ist bekanntlich vor dem Spiel. Und so beendeten die Team-Verantwortlichen beim Alpla HC Hard nach dem 28:25-Heimsieg gegen Margareten bald die Jubelgesänge und widmeten sich der Vorbereitung auf das zweite Spiel am Montag (20.20 Uhr) in der Wiener Hollgasse.

Laut Co-Trainer Thomas Huemer brachte die Analyse kaum überraschende Erkenntnisse: „Nach einem guten Start mit einer kompakten Deckung und guten Abschlüssen haben wir sie zu stark ins Spiel kommen lassen.“ Grund dafür seien „zu viele technische Fehler“ gewesen, die das gefährliche Konterspiel der Margaretner überhaupt ermöglicht hätten.

Vorteil Hard

Dennoch, auch als man zwischenzeitlich 18:20 zurücklag, „haben wir nie das Gefühl gehabt, das Spiel zu verlieren“. Denn obwohl man natürlich großen Respekt vor der Klasse der Eckl-Truppe habe, „wissen wir, dass die spielerischen Vorteile mit dem besseren Angriff und der kompakteren Deckung auf unser Seite liegen“.

Für das zweite Spiel am Montagabend, das Hard vorzeitig den dritten Meistertitel in Serie bringen könnte, gibt sich Huemer vorsichtig optimistisch: „Es wird sehr davon abhängen, wie sie die Niederlage verdauen. Auf jeden Fall werden sie alles versuchen, um ein drittes Spiel zu erzwingen. Wir wissen aber, dass wir auch in Wien gewinnen können.“

Personell habe der Meister die erste, hart geführte Partie gut überstanden: „Aber bis Montagabend kann natürlich noch viel passieren. Marko Tanaskovic ist mit seinem lädierten Knie angeschlagen. Er hat in der Abwehr super gekämpft und vorne wurde er von Margareten gut her­ausgedeckt – Respekt vor seiner Leistung.“

Herausforderung

Bezüglich seinem internen Aufstieg als Nachfolger von Manager Füssinger (zieht sich aus dem Tagesgeschäft zurück), gibt sich der Ex-Nationalspieler bedeckt: „Es stimmt, dass ich gemeinsam mit Berry Novacic seine Aufgaben übernehmen soll. Aber konkret ist noch nichts formuliert. Es wird vorerst wohl so sein, dass wir Hansjörg unterstützen. Aber natürlich ist es eine neue Herausforderung, auf die ich mich entsprechend freue.“

Die sportliche Zukunft des Alpla HC Hard sieht Huemer sachlich: „Jetzt müssen wir zunächst einmal Meister werden. Und dann bekennen wir uns aus voller Überzeugung zu Eu­ropa und wollen in die Champions-League-Gruppe. Dass das nicht leicht wird, muss man nicht extra betonen. Es hängt vom Losglück ab, auch was das Heimrecht für das Qualifikations-Turnier angeht.“

Kein Europa-Team

Von Ideen, die Mannschaft speziell für Europa zu verstärken, nimmt er Abstand: „Dazu ist auch die Liga zu wenig stark. Wenn sie sich weiterentwickelt, kann man an den nächsten Schritt denken. Angesprochen auf die Kulisse der 2500 Fans am Freitagabend, gerät der 38-Jährige ins Schwärmen: „Das war grandios. Ich habe mit vielen gesprochen, die das erste Mal in der Halle waren – sie waren begeistert. Wenn man bedenkt, dass zweieinhalb Stunden vor Anpfiff schon 300 Leute vor der Halle gewartet haben, kann man nur Danke sagen.“

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