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Ein Sieg fehlt Russen noch

Russland und Finnland stehen im Finale der Eishockey-WM.

Minsk. Das russische Eishockey-Nationalteam ist bei der WM in Minsk nur noch einen Sieg von der Goldmedaille entfernt. Trotz eines 0:1-Rückstandes nach 19 Sekunden im Halbfinale gegen Titelverteidiger Schweden gewann die Sbornaja noch mit 3:1 (2:1, 1:0, 0:0). Oskar Möller hatte Schweden mit einem Blitzstart in Front gebracht (1.). Doch schon im ersten Abschnitt drehte der Topfavorit die Partie und ging durch Sergej Plotnikow (14.) und Sergej Schirokow (18.) in Führung. Im Mitteldrittel machte Anton Below (32.) mit dem 3:1 den Sack zu. Für die Auswahl von Olegs Znaroks geht es heute um das insgesamt 27. WM-Gold, wenn man die 22 Titel der Sowjetunion mitberücksichtigt. Zuletzt hatte Russland die Weltmeisterschaft 2012 gewonnen. Bei den Winterspielen in Sotschi war eine mit zahlreichen Topstars gespickte Auswahl allerdings unrühmlich bereits im Viertelfinale an Finnland gescheitert. In Weißrussland soll diese bittere Niederlage ausgemerzt werden. „Gold bei der Weltmeisterschaft – ein anderes Ziel kann es für eine russische Nationalmannschaft gar nicht geben“, gab Znarok vor dem Turnierstart die Devise aus. Und dem Letten, der die Truppe im März als Nachfolger des geschassten Sinetula Biljaletdinow übernommen hatte, gelang es binnen kurzer Zeit, ein homogenes Team zu formen. Da auch Finnland nach einem hart erkämpften 3:0-Sieg über Tschechien im Finale steht, können sich die Russen heute für die Niederlage bei den Olympischen Spielen in Sotschi revanchieren. Das Spiel um Platz drei bestreiten Schweden und Tschechien.

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