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Zwei Brüder – ein Ziel: die WM-Quali für Katar 2015

Am 7. und 14. Juni ist Österreichs Nationalteam im WM-Play-off gegen Norwegen gefordert.

Wenn Österreichs Männer-Nationalteam am 7. Juni in der Wiener Albert-Schultz-Halle im Rahmen des Play-off-Hinspiels für die WM 2015 in Katar auf Norwegen trifft, sind erstmals in einem „ernsten“ ÖHB-Länderspiel zwei Webers vertreten.

Neben Routinier Robert Weber, der am rechten Flügel gesetzt ist, wurde sein jüngerer Bruder Thomas von Teamchef Patrékur Johannesson nach einem Trainingslager in Island auch ins Aufgebot für die WM-Quali berufen. Thomas Weber tritt damit quasi die Nachfolge des zurückgetretenen Conny Wilczynski am linken Flügel an und ist sich seiner Rolle bewusst: „Raul Santos ist die klare Nummer eins, das weiß jeder. Wenn er aber einen schlechten Tag hat, möchte ich die Chance nützen. Die Freude ist riesig, dass ich den Teamchef offensichtlich mit meinen Leistungen in der Meisterschaft, im Trainingslager und in den Testspielen überzeugen konnte.“ Dass er gemeinsam mit Bruder Robert Österreichs Farben hochhält, freut ihn besonders: „Es war schon früher in Hard lustig, wenn wir gemeinsam gespielt haben. Diese Gelegenheit hatten wir jetzt einige Jahre nicht. Außerdem ist es cool, dass wir uns dadurch wieder häufiger sehen.“

Der Urlaub ist nahe

Robert, der von den Magdeburger Fans zum „Spieler der Saison“ gekürt wurde (zum dritten Mal in fünf Jahren), möchte seine Saison mit der WM-Quali krönen: „Ich bin gut drauf, der Urlaub ist nahe. Da wäre es perfekt, mit dem WM-Ticket die Koffer zu packen. Dass Thomas dabei ist, freut mich sehr. Vor allem freut mich aber, dass er es heuer geschafft hat, sich als Nummer eins am linken Harder Flügel zu etablieren.“ Die am Samstag zu Ende gegangene deutsche Meisterschaft beendete der Harder mit Magdeburg nach einem 38:32-Erfolg beim GWD Minden „nur“ auf dem siebten Platz. Rang sechs wäre für die Europacup-Qualifikation nötig gewesen. Da aber auch Melsungen einen 32:26-Heimerfolg gegen Hannover-Burgdorf feierte, ist Magdeburg international der erste Verlierer.

Christian Höpperger

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