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Entscheidung fällt in einem echten Finale

Margareten gleicht gegen Hard in der HLA-Finalserie aus und erzwingt ein drittes Spiel am Freitag. Tanaskovic und Knauth scheiden verletzt aus. Zeiner bester Harder.

CHRISTIAN HÖPPERGER

Die Entscheidung um den Meistertitel 2014 fällt in einem echten Finalspiel. Da die „Roten Teufel“ das zweite Spiel der Best-of-three-Serie in der Wiener Hollgasse vor 1000 Zuschauern 25:27 (10:13) verloren, kommt es am Freitag (20.20 Uhr) in der Sporthalle am See zum großen Showdown um die HLA-Krone.

Dabei hätte der Auftakt in der Wiener Hollgasse für Hard schlimmer ausfallen können, denn zumindest der gefürchtete „Überfall“ der Heimmannschaft blieb aus. Der Meister fand konzentriert in die Partie und gestaltete die ersten 13 Minuten ausgeglichen (14./5:5). Dann leisteten sich die Gäste im Angriff erste Aussetzer, die Margareten zum 7:5 (16.) nützte. Hätte Goalie Golub Doknic nicht etliche Hundertprozentige pariert, wäre der Vorsprung des Vizemeisters von 2013 deutlicher ausgefallen.

Ein Hexer war zu wenig

Ganz konnte der „Hexer“ die Schwächen im Angriff aber nicht kompensieren – zu viele Chancen ließen Hards Angreifer aus, das 12:8 durch Wiens Eitutis war die logische Folge.

Zwar konnten Routinier Michi Knauth und Gerald Zeiner verkürzen (27./12:10), was Fivers-Trainer Peter Eckl zur Auszeit zwang, dennoch traten die Hausherren mit 13:10 den Gang in die Kabine an.

Den zweiten Durchgang eröffnete Marko Krsmancic zur Freude der etwa 80 Hard-Fans: der Serbe verkürzte auf 11:13. Die Freude über die vermeintliche Wende währte nur kurz, denn Jonas und Kirveliavicius stellten postwendend auf 15:11 (33.). Und anders als vor drei Tagen, als Hard trotz einer Schwächephase stets Herr der Lage war, blieben die Burger-Akteure diesmal blass und harmlos. Einzig Doknic schloss phasenweise an sein Potenzial an, zeigte sich aber zunehmend genervt von der mangelnden Abwehrleistung seiner Vorderleute. Eindeutig bester Harder war an diesem Abend Gerald Zeiner, der auch in brenzligen Situationen kühl agierte und sein Team im Spiel hielt.

Der Rest hinkte eine Klasse hinter der üblichen Leistungsstärke hinterher, egal ob Weber, Schmid, Friede, Kozina, Krsmancic oder Tanaskovic.

Tanaskovic verletzt sich

Dem serbischen Linkshänder mag man noch zugute halten, dass sein Knie nur verhaltene Aktionen zulässt – die anderen ließen sich von der gerne als „überhart“ bezeichneten Gangart der Fivers den Schneid abkaufen. Als Tanaskovic in der zweiten Hälfte sich am Knöchel verletzte und auch Knauth nach Foul passen musste, schwanden die Chancen auf die vorzeitige Meisterschaft minütlich.

Dass es dennoch bis zum Schluss (57./24:22) spannend blieb, lag an der fehlenden spielerischen Klasse der Wiener. Allein dieser Umstand nährt die Hoffnung, dass es am Freitag zum Titel-Hattrick reicht. Werbung für den Handball wurde im „hässlichsten“ Spiel des Jahres nicht geboten.

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