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Eiskunstläufer Viktor Pfeifer beendet seine Karriere

Viktor Pfeifer zählte elf Jahre lang zu den besten zwanzig Eiskunstläufern der Welt. Jetzt hat der Frastanzer seinen Rücktritt bekanntgegeben. Ein Karriererückblick.

Viktor Pfeifer begann mit neun Jahren, also relativ spät mit Eiskunstlauf. Er kam in die Trainingsgruppe von Elena Romanova, einer Trainerin aus der Ukraine, die mit ihrer Familie über die VEU nach Feldkirch gefunden hat. Pfeifer machte rasche Fortschritte und wurde 2003 mit 15 Jahren das erste Mal Staatsmeister. 2005 begann die Serie seiner neun Staatsmeistertitel in der allgemeinen Klasse. Außerdem belegte er bei seiner ersten Europameisterschaft in Turin Platz 18 und stand bei der Weltmeisterschaft in Moskau im Finale. Acht Welt- und Europameisterschaften wurden es insgesamt, seine beste Platzierung war der 8. Platz bei der Europameisterschaft 2013 in Zagreb.

„Um auf olympisches Niveau zu kommen, muss man sich dem Sport voll und ganz hingeben. Man kann nur mit sehr viel Leidenschaft täglich stundenlang hart arbeiten“, weiß Pfeifer. Bei seinen ersten Olympischen Spielen 2006 in Turin war er nicht nur der Jüngste im Team Austria, sondern auch in seiner Kategorie. Im Kurzprogramm gelang ihm sogar der 17. Platz und damit ein überzeugender Einzug ins Finale. Nach den Spielen ging Pfeifer in die USA. Die Trainingsbedingungen dort waren zwar gut, er traf jedoch falsche Entscheidungen. Es folgte eine Krise. Umso süßer war es für ihn, als er sich zu den Olympischen Spielen 2010 wieder zurückkämpfte und mit seiner neuen Trainerin Priscilla Hill den 21. Platz erreichte.

Zeit ist reif für Rücktritt

In den folgenden Jahren konnte Pfeifer sein Leistungsniveau auf hohem Level halten. Bei der WM 2013 löste er das Ticket zu seinen dritten Olympischen Spielen. Seine langjährige Choreografin Irina Romanova begleitete ihn nach Sotschi. Ein Knöchel-Bändereinriss, zugezogen beim letzten Training vor dem Abflug nach Sotschi, forderte bei den Spielen allerdings seinen Tribut – er verpasste die Kür.

Neben Training und Studium begann Pfeifer nun auch als Eiskunstlauftrainer zu arbeiten. „Ich musste lernen jede Minute am Eis zu nutzen und interessanterweise konnte ich meine Erfahrungen als Trainer perfekt für mein eigenes Eislaufen anwenden“, so Pfeifer. Er wird nun wohl in den USA bleiben und sein Masterstudium anschließen. Seine Erfahrung wird er zukünftig dem österreichischen Eiskunstlaufsport zur Verfügung stellen. Abschließend sagt er: „Heute kann ich sagen, dass ich für ein neues Kapitel in meinem Leben bereit bin. Es ist der richtige Zeitpunkt für den Rücktritt, weil ich neue Herausforderungen als Trainer suche.“

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