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Jubel, Double Heiterkeit – Hard Meister

Mit einem souveränen 31:28-Sieg über Margareten vor 2500 fantastischen Fans holt sich der Alpla HC Hard erstmals das Double und kürt sich zum Hattrick-Meister.

CHRISTIAN HÖPPERGER

Eine Stunde vor Spielbeginn Gedränge vor und in der Sporthalle am See – Hunderte Fans in Rot, ausgelassene Stimmung: beste Bedingungen für ein packendes, ultimatives Entscheidungsspiel um die HLA-Krone 2013/14. Und die „Roten Teufel“ nützten die wahrhaft meisterliche Kulisse der 2500 Fans und feierten mit 31:28 (15:12) den entscheidenden zweiten Sieg der best-of-three-Serie gegen Margareten. Hard holte sich damit den vierten Meistertitel in Summe, den dritten in Serie und erstmals in der Vereinsgeschichte das Double aus HLA- und ÖHB-Cup-Erfolg.

Vor dem Anpfiff wurde (überraschend) Zweier-Goalie Martin Kalischnig verabschiedet. Nach nur einem Jahr in Hard zieht es ihn aus beruflichen Gründen zurück nach Tirol. Manager Hansjörg Füssinger steht derzeit in Verhandlungen mit einem österreichischen Ersatz.

Kompromisslose Deckung

Zum Spiel: Hard begann nach der 25:27-Niederlage vom Montag in Wien selbstbewusst und höchst konzentriert. Im Angriff nützten Krsmancic, Weber und Zeiner (per Siebenmeter) ihre Chancen, stellten vor den Augen von ÖHB-Teamchef Patrekur Johannesson schnell auf 3:0 (5. Minute). Die Margaretner taten sich ihrerseits im Angriff schwer gegen die kompromisslose Harder Deckung, die Trainer Burgers Vorgaben perfekt umsetzte. Mit den geforderten Stopp-Fouls unterbrachen sie den Schwung der Gäste und erzeugten sichtbare spielerische Vorteile.

Goalie Doknic tat ein Übriges und hatte mit zahlreichen Paraden klar die Nase gegenüber Bilyk auf Gäste-Seite vorne. Dennoch gelang es vorerst nicht, den Vizemeister abzuschütteln. Einige vergebene Großchancen Mitte der ersten Hälfte nach dem 8:5 durch Weber per Siebenmeter ließen die Wiener aufkommen – Brandfellner und Kirveliavicius (nach Knauth-Fehlpass) verkürzten auf 7:8. Das wichtigste Spiel der Saison entwickelte sich in der Folge zu einem Kampf auf Biegen und Brechen – einem dem Anlass entsprechend harten, aber fairen Kampf wohlgemerkt.

Schiedsrichter sehr stark

Davor sorgte Österreichs bestes Schiedsrichter-Duo Brkic/Jusufhodzic, das vor allem in der Startphase mit zahlreichen Zeitstrafen klar machte, dass es Handball und nicht Ringkampf pfeifen wollte. Zehn Minuten vor dem Pausenpfiff erhöhten Schmid in Unter- sowie Knauth in Überzahl auf 13:11, wenig später Schmid und ein erneut makelloser Zeiner auf 15:11, der Meister setzte sich ab. Mit einer komfortablen 15:12-Führung wurden die Seiten getauscht, 30 Minuten trennten Hard noch vom heiß ersehnten Traum der Titelverteidigung.

Der zweite Durchgang wurde zur Demonstration der Harder Stärke. Denn obwohl Margareten alles daran setzte, das Ruder herum zu reißen und zweimal den Anschluss schaffte (37./19:18 sowie 53./26:25), behielt die Burger-Truppe kühlen Kopf und gab die Führung nicht aus der Hand.

Als Weber (sehr zur Freude von Bruder und Magdeburg-Star Robert) das 29:26 erzielte, stand die Halle längst, feierte allerdings noch verhalten. Erst als Krsmancic auf 30:26 (60.) erhöhte, kannte der Jubel keine Grenzen mehr, das vierte Tor des angeschlagenen und bravourösen Tanaskovic zum 31:27 ging bereits in taumelnder Meisterfreude unter.

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