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Wie echte Profis fit für den Marathon werden

Susanne Stadelmann und Marco Weber sind die Gewinner des NEUE-Gewinnspiels für zwei Startplätze beim Sparkasse-Marathon. Elisabeth und Patrick O. Maier trafen die beiden Laufbegeisterten bei der Leistungsanalyse im Diagnostikzentrum in Feldkirch.

Elisabeth Maier (Text) und Patrick O. Maier (Fotos)

Am 5. Oktober findet wieder der Sparkasse-Marathon im Dreiländereck statt. Auf der Homepage läuft bereits ein Countdown – noch sind 126 Tage bis zum Start. Eigentlich eine lange Zeit. Doch wer den ganzen Marathon laufen möchte, muss nun – eine gewisse Grundkondition vorausgesetzt – mit der intensiveren Vorbereitung beginnen. Dabei ist das richtige Training bereits die halbe Miete. Wer falsch trainiert, verliert nicht nur bald die Motivation, sondern kann sich ernsthaft gefährden. Doch da jeder Mensch anders ist, gilt es die körperlichen Voraussetzungen bereits im Vorfeld genau zu analysieren. Deshalb verlos­te die NEUE zwei Startplätze samt sportmedizinischer Begleitung von Günter Ernst vom Diagnostikzentrum Feldkirch. Der Sportdiagnostiker ist selbst Marathon-Läufer und schon seit mehreren Jahren Rennleiter des SparkasseMarathons. Der Spezialist für Lauf- und Bewegungsanalyse bietet mit seinem Team umfangreiche Stoffwechseldiagnosen und Beratungsgespräche für Sportler und all jene an, die gerne zum Sport finden möchten.

Die beiden NEUE-Gewinner Marco Weber aus Bürs und Susanne Stadelmann aus Buch trafen sich nun erstmals mit Günter Ernst zu einer ersten sportmedizinischen Untersuchung und einem individuellen Beratungsgespräch. Susanne kann bereits auf Lauf- und Marathonerfahrung zurückgreifen und ist gespannt, was durch Trainingsoptimierung zeitlich noch rauszuholen ist. Marcos sportliche Betätigung war bisher eher auf Krafttraining im Fitnessstudio konzentriert. Im letzten Jahr nahm er zwar an einem Halbmarathon teil, war allerdings nur mäßig vorbereitet und musste im letzten Drittel ganz schön durchbeißen. Nun möchte er einmal die ganzen 42,195 Kilometer durchziehen. Dass in den nächsten Monaten intensive Trainingseinheiten auf ihn zukommen werden, ist ihm natürlich klar.

Perfekte Körperanalyse

Nach einem ersten Kennenlernen wurden die beiden ans EKG angeschlossen – einmal im entspannten Zustand, dann ein Belastungs-EKG auf dem Laufband. Gestartet wurde bei 6 Stundenkilometer und alle drei Minuten um 1,5 Stundenkilometer gesteigert, bis es nicht mehr weiter ging. Drei Kameras filmten währenddessen die Laufbewegungen für eine detaillierte Analyse des Bewegungsablaufs. Zusätzlich wurde immer wieder Blut aus dem Ohr entnommen, um einen Laktattest zu machen. Nach der Auswertung der Daten setzte sich Günter Ernst mit jedem einzeln zu einem ausführlichen Beratungsgespräch zusammen. Dabei analysierte er mit den Sportlern unter anderem die optimale Pulsfrequenz und die anzustrebende Marathongeschwindigkeit. Außerdem gab er Tipps für kräfteschonendes und gelenkschonendes Laufen und erstellte mit den Sportlern einen individuellen Trainingsplan.

„Ich muss darauf achten, kleinere Schritte zu machen und meine Arme weniger zu bewegen. Denn sonst belaste ich meine Knie zu sehr und ‚verschenke‘ außerdem unnötig Energie. Wenn ich drei- bis viermal pro Woche laufen gehe, müsste ich den Marathon schaffen“, berichtet Marco. Der HTL-Schüler steckt zwar im Moment gerade im Prüfungsstress, aber der wird bald vorbei sein. Dann kann er sich ganz dem Ziel hingeben, seine Trainingseinheiten sukzessive zu verlängern. Günter Ernst erklärt dazu: „Es geht darum, die Muskulatur, die Gelenke und Sehnen allmählich an die lange Intensivbelastung zu gewöhnen. Dazu sollte einmal pro Woche eine längere Trainingseinheit dabei sein – zweieinhalb bis drei Stunden muss man da schon einplanen. Die restlichen Läufe können kürzer ausfallen, wobei allerdings mindestens ein Training bereits im Zieltempo gelaufen werden sollte.“ Susannes optimale Geschwindigkeit beträgt 9 Stundenkilometer: „Bisher bin ich immer auf Gefühl gelaufen. Doch nun werde ich die Pulsuhr zu Hilfe nehmen und auf die richtige Geschwindigkeit achten. Ich bin gespannt aufs nächste Training.“

Laufseminar

Während Marco lieber alleine trainiert, läuft die 38-jährige Angestellte der Landesverwaltung gerne in der Gruppe. Deshalb nimmt sie auch gerne am Laufseminar teil, in dem jeden Dienstagabend unter Günter Ernsts kundiger Anleitung trainiert wird und immer wieder Vorträge und Gespräche zu verschiedenen Themen stattfinden. Übrigens: Wer sich wie Susanne gerne in der Gruppe unter professioneller Aufsicht auf den Marathon vorbereiten möchte, kann beim Laufseminar noch einsteigen. Wir werden jedenfalls in den kommenden Monaten Marco Weber und Susanne Stadelmann begleiten und berichten, wie ihre Marathon-Vorbereitungen laufen. Denn eines ist klar: Ein Spaziergang werden die gut 42 Kilometer auf keinen Fall werden. Da gilt es nicht nur den „inneren Schweinehund“ zu überwinden …

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