Kontakt

Neue Zeitungs GmbH
Gutenbergstraße1
6858 Schwarzach

Phone: 0043 5572 501 500

Kein Vorarlberger im WM-Aufgebot

ÖSV nominiert 15 Herren und 10 Damen für die alpine Ski-Weltmeisterschaft in Vail/Beaver Creek. Aus Vorarlberg schafft es niemand in den Kader.Auch Klaus Kröll muss zu Hause bleiben.

Sebastian Rauch

Der Österreichische Skiverband hat seinen Kader für die vom 2. bis 15. Februar dauernde Ski-WM im US-amerikanischen Vail/Beaver Creek bekannt gegeben und wie zu erwarten war, hebt der ÖSV-Tross ohne Vorarlberger Beteiligung nach Übersee ab. Sowohl bei den Herren als auch bei den Damen findet kein Athlet aus dem Ländle Berücksichtigung, was sich aber aufgrund der Leistungen in diesem Winter bereits im Vorfeld des Großereignisses abgezeichnet hat.

Schild auf Abruf

Doch nicht nur die Vorarlberger Fahrerinnen und Fahrer werden sich die Weltmeisterschaft als Zuseher zu Gemüte führen müssen, denn mit Klaus Kröll fehlt ein durchaus prominenter Name auf der Kaderliste. „Wir haben wirklich genügend Speed-Leute bei der WM, Klaus hat seine Chancen leider nicht genützt“, begründete Herren-Chefcoach Andreas Puelacher. Der „Bulle von Öblarn“ hatte auch nicht wirklich mit einer Nominierung gerechnet. „Wenn ich so fahre, habe ich bei einer WM sowieso nichts verloren“, sagte der 34-Jährige bereits nach der Abfahrt in Kitzbühel.

Bei den Damen schaut Andrea Fischbacher, immerhin Olympiasiegerin im Super G 2010, durch die Finger. Überraschung ist das keine, war doch bereits im Vorfeld klar, dass die Salzburgerin lediglich Außenseiterchancen auf eine WM-Teilnahme hat. „Das Aufgebot war eigentlich relativ vorhersehbar“, lautet der knappe Kommentar von Damen-Coach Jürgen Kriechbaum. Auch Bernadette Schild, Schwester der zurückgetretenen Slalom-Queen Marlies Schild, wird aller Voraussicht nach zusehen. Zwar steht Schild im Aufgebot, würde aber nur im Falle eines Ausfalls einer Kollegin im Slalom zum Zug kommen.

Die Galionsfiguren und größten Medaillenhoffnungen im Lager des ÖSV sind bei den Herren natürlich Marcel Hirscher und bei den Damen Anna Fenninger. Dennoch ist Sportdirektor Hans Pum der Ansicht, dass nicht nur diese beiden um Edelmetall mitfahren werden. „Wir haben eine Mannschaft mit ein paar Topstars und einigen, die gut sind für Medaillen. Ich bin überzeugt, dass Vail/Beaver Creek für uns eine gute Weltmeisterschaft wird“, schürt Pum die Erwartungshaltung.

Artikel 1 von 1
Bitte melden Sie sich an, um den Artikel in voller Länge zu drucken.

Bitte geben Sie Ihren
Gutscheincode ein.

Der eingegebene Gutscheincode
ist nicht gültig.
Bitte versuchen Sie es erneut.
Entdecken Sie die NEUE in Top Qualität und
testen Sie jetzt 30 Tage kostenlos.