Anspruchsvolle Rennen, starke Österreicher

Heute steht mit dem Teamrennen der letzte Alpin-Bewerb auf dem Programm. Eine erste Bilanz – auch über die vorherrschenden Streckenbedingungen.

Hannes Mayer

Mit dem Torlauf der Burschen fand gestern das letzte alpine Einzelrennen dieser EYOF statt. Heute folgt noch der Teambewerb, bei denen unter anderem die Vorarlberger Katharina Liensberger und Pascal Fritz die österreichischen Farben vertreten. Das Rennen steigt in St. Gallenkirch, der Austragungsort Malbun in Liechtenstein erlebte gestern seinen letzten EYOF-Bewerb.

Die Strecken waren trotz teils heftigsten Schneefällen in einem Top-Zustand. Die Kurssetzung war anspruchsvoll, die Ausfallquote dementsprechend. Beim Riesenslalom der Mädchen lag die Ausfallsquote mit 41 ausgeschiedenen Läuferinnen bei 83 Starterinnen bei annähernd 50 Prozent. Beim Slalom der Burschen schafften es gestern gar nur 43 von 107 Läufern ins Ziel. Hinter vorgehaltener Hand kritisierte manch ein ausländischer Trainer die anspruchsvollen Bedingungen. Im österreichischen Lager hingegen herrschte die Meinung vor, dass manche Nationen viel zu unvorbereitete Athleten an den Start schickten. So verletzte sich am Montag zum Beispiel ein Läufer, der erst vor einem Jahr mit dem Skilauf begonnen hatte.

Erfolgreichste Ski-Nation

Als keine Anfänger erwiesen sich die Österreicher. Vier Medaillen heimsten die rot-weiß-roten Läufer in den vier Bewerben ein: Pascal Fritz und Raphel Haaser gewannen Gold, Katherina Gallhuber Silber und Katharina Liensberger Bronze, sie alle lieferten Skisport auf höchstem Nachwuchs-Niveau ab. Damit steht schon vor dem heutigen Teambewerb fest, dass Österreich das erfolgreiste Alpin-Team dieser EYOF stellt. Außer Österreich schaffte es nur Bulgarien, mehr als eine Medaille bei den Alpinrennen zu gewinnen: Bulagrien – in Person vom zweifachen Silbermedaillengewinner Albert Popov.

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