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DEC künftig ohne Blatny

Sebastian Rauch

Die Zeit von Zdenek Blatny als Spieler des Dornbirner Eishockey Clubs ist vorbei. Der Tscheche, der unter der Saison zu den Bulldogs gewechselt war, konnte die Verantwortlichen um Trainer Dave MacQueen und Manager Alexander Kutzer nicht überzeugen und muss sich daher einen neuen Verein suchen. „Wir haben uns mit Zdenek an einen Tisch gesetzt, die letzte Zeit analysiert und über seine zukünftige Rolle im Team gesprochen“, erklärt DEC-Manager Alexander Kutzer. Der Konsens des Gesprächs war eine sofortige Vertragsauflösung. „Sowohl für den Spieler als auch den Klub war die Trennung die einzig vernünftige Lösung“, so Kutzer weiter. Mit zehn Punkten (zwei Tore) in 25 Spielen konnte Blatny die in ihn gesetzten Erwartungen nicht erfüllen.

Der 34-Jährige reiht sich somit ein in eine prominente Liste von Fehlinvestitionen in dieser Saison. Nach Garnet Exelby, Adam Miller, Justin DiBenedetto und Michael Murphy, ist Blatny bereits der fünfte Importspieler, der Dornbirn vorzeitig wieder verlassen muss. Trotz der personellen Schwächung, immerhin haben die Dornbirner somit einen Stürmer weniger im Kader, wollen die Bulldogs in den letzten zwei Runden des Grunddurchgangs die volle Punktzahl einfahren.

Konstanz zeigen

Um das zu bewerkstelligen, fordert Trainer MacQueen das ein, was er über weite Strecken des Grunddurchgangs vermisst hat: Konstanz. „Wir haben in der abgelaufenen Woche an einigen Dingen gefeilt und der Spirit in der Mannschaft ist gut. Gegen Wien und Ljubljana wollen wir über 60 Minuten konkurrenzfähig sein. Nicht wie zuletzt 40 oder 50 Minuten. Ich will über die volle Spielzeit eine ansprechende Leistung sehen“, lautet die Forderung des Kanadiers. Außerdem betont MacQueen die Wichtigkeit einer guten Performance im Hinblick auf das Selbstvertrauen seiner Mannschaft. Mit zwei Siegen in die Zwischenrunde zu starten, noch dazu einem Erfolg in Wien, wäre für die Cracks eine Motivationsspritze, die sie für den Kampf um die Playoffs dringen gebrauchen könnte. Denn spätestens in der Qualifikationsrunde dürfen sich die Bulldogs keine schlechten Spiele mehr leisten. In den zehn Partien müssen die Spieler auf dem Zenit agieren, um einem vorzeitigen Urlaubsantritt entgegenzuwirken. „Es zählen nur die Punkte. Es ist egal, ob wir schön oder hässlich spielen. Wir müssen gewinnen. „Im Hinblick auf die Zwischenrunde müssen wir Selbstvertrauen tanken und am besten funktioniert das mit Siegen. In der Zwischenrunde geht es dann quasi um Leben oder Tod“, bringt Robert Lembacher die Brisanz auf den Punkt.

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