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Haaser holt Gold, Fritz scheidet aus

Der Tiroler Raphael Haaser gewann gestern in Malbun/Liechtenstein den Slalom der Burschen. Der Montafoner Pascal Fritz schied trotz frenetischer Unterstützung aus.

Hannes Mayer

Raphael Haaser hat sich gestern mit einem fulminanten zweiten Lauf Slalom-Gold gesichert. Der Tiroler war im Finaldurchgang über eine Sekunde schneller als seine Konkurrenz und holte somit locker seinen Halbzeitrückstand von 0,96 Sekunden auf den Führenden Clement Noel auf. Letzterem versagten im zweiten Lauf vollends die Nerven, er büßte auf Haaser über drei Sekunden ein und fiel auf den fünften Platz zurück.

Haaser, der nach dem ersten Lauf auf Platz zwei gelegen hatte, tritt mit dem EYOF-Gold das Erbe seiner Mutter Andrea an, die Gold und Silber bei den Europäischen Jugendskimeisterschaften gewonnen hatte. Der 17-Jährige jubelte: „Was für ein Tag, was für ein Rennen, was für ein genialer zweiter Lauf. Ich habe gewusst, dass ich stark drauf bin. Schon im Riesentorlauf war das Gefühl gut, aber die heutige Leistung übertrumpft alles. Ich habe mir gewünscht, dass im Ziel der Einser aufleuchtet.“ Silber ging wie im Riesenslalom an Albert Popov – für den Bulgaren fühlte sich der zweite Platz aber wie eine Niederlage an: „Ich kann viel mehr, ich habe viel zu viele Fehler gemacht.“ Bronze ging an Adrian Meissner. Der Deutsche saß auf dem Schleudersitz, als der Halbzeiführende Noel in den zweiten Lauf ging und rechnete sich ob dessen eineinhalb Sekunden Vorsprung auf ihn keine Chancen mehr auf eine Medaille aus. Mit gesenkten Kopf stapfte er zum Fahrerlager, als Noel hinter ihn zurückgefallen war, konnte er sein Glück kaum fassen. „Ich hatte die Befürchtung, dass es der vierte Platz wird. Jetzt hat es doch geklappt!“ Der Liechtensteiner Lokalmatador Silvan Marxer schaffte es übrigens auf den erstaunlichen 15. Platz.

Fans überraschen Fritz

Pascal Fritz schied im zweiten Lauf als Elfter des 1. Durchgangs aus. Ihm wurde wie so vielen Läufern eine tückische Haarnadel auf der eisigen und unruhigen Piste zum Verhängnis. Und so konnte sein zu 13. angereister Fanklub samt Mama Natascha und Oma Anita keine weitere Medaille bejubeln. Das tat der guten Stimmung aber keinen Abbruch. Schon vor dem ersten Durchgang hatte Fritz zufällig seine Schlachtenbummler im Innenraum angetroffen. Dabei überraschten sie ihn mit einem Banner mit Fotos von seinem Triumph im Riesentorlauf.

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