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Lehrstunde für Nachwuchs-Cracks

Österreich belegt den letzten Platz, doch Trainer Roger Bader zieht aus den EYOF-Auftritten des Eishockey-Nachwuchses viel Positives und zwei wichtige Erkenntnisse.

Sebastian Rauch

Österreichs Eishockey-Nachwuchs musste zum Abschluss des EYOF-Turniers nochmals eine herbe Niederlage einstecken. Die rot-weiß-rote U17-Auswahl stand auch gegen die Slowakei auf verlorenem Posten und musste nach den Niederlagen gegen Russland (0:5) und Finnland (1:10) auch gegen die östlichen Nachbarn eine 1:9 (0:3, 0:3, 1:3)-Pleite einstecken. Den einzigen Treffer der Österreicher erzielte Timo Demuth zum zwischenzeitlichen 1:6. Somit belegte der ÖEHV-Nachwuchs den sechsten und letzten Platz des Turniers. „Es war eine wertvolle Erfahrung für das Team und wir alle haben viel gelernt. Man muss realistisch sein. Hier haben die fünf besten Nationen mitgespielt und für uns als Gastgeber war es eine tolle Sache, dass wir uns mit diesen Mannschaften messen konnten“, strich Trainer Roger Bader trotz der null Punkte und einem Torverhältnis von 2:24 das Positive heraus.

Zwei Erkenntnisse

Um auch sicherzustellen, dass seine Schützlinge die gesammelten Erfahrungen richtig einschätzen können, versammelt Bader seine Cracks heute nochmals, um die richtigen Lehren aus den EYOF-Auftritten für den weiteren Karriereweg zu ziehen.

Vor allem zwei wesentliche Elemente sieht Bader als unbedingt notwendig, um in Zukunft auf hohem Niveau im Nachwuchsbereich agieren zu können. Dies ist zum einen die körperliche Ausbildung der Talente und zum anderen die Spielpraxis. „Eishockey ist heutzutage ein Ganzjahressport. Man braucht zwölf Monate richtiges physisches Training, um die Kraft und die Kondition zu erlangen, die es benötigt, um international erfolgreich zu sein. Zweitens müssen die Junioren mehr internationale Spiele gegen bessere Nationen bestreiten, damit sie sehen, welches Niveau die besten Spieler aus anderen Ländern haben“, erklärte der Schweizer.

Bronze geht an Finnland

Apropos Schweiz: Der Nachwuchs der Eidgenossen musste sich im Duell um die Bronzemedaille den Finnen mit 2:4 (1:2, 0:2, 1:0) geschlagen geben. Im Kampf um Gold duellieren sich heute Tschechien und Russland. Beginn im Aktivpark Tschagguns ist um 15 Uhr.

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