Kontakt

Neue Zeitungs GmbH
Gutenbergstraße1
6858 Schwarzach

Phone: 0043 5572 501 500

Wälder stehen unter Zugzwang

Nach drei Niederlagen in Folge zählt für die Wälder heute im Messestadion (19.30 Uhr) gegen Lustenau nur ein voller Erfolg.

Günther Böhler

Die Master Round der Inter-National-League startet in die Rückrunde. Nach den ersten vier Spielen fällt die Bilanz der Ländle-Teams recht unterschiedlich aus. Der EHC Lustenau und die VEU Feldkirch holten bisher acht beziehungsweise sieben Punkte, der EHC Bregenzerwald hingegen konnte erst vier Zähler einfahren. Nach dem Auftaktsieg gegen die Feldkircher gab es für die Wälder zuletzt Niederlagen gegen Zell am See, Jesenice und Lustenau. Daher ist ganz klar, dass der Sieger des Grunddurchgangs – dadurch ging man mit vier Bonuspunkten in die Master Round – heute wieder auf die Siegerstraße zurückkehren will. Da alle Mannschaften knapp zusammenliegen ist mit einem Dreier und entsprechender Schützenhilfe der Feldkircher aufgrund der direkten Duelle sogar die Rückkehr an die Tabellenspitze möglich.

„Fehler abstellen“

„Im Kampf um die beste Ausgangslage für das Play-off müssen wir weiter Vollgas geben und vor allem unsere Fehler abstellen. In den jetzigen Duellen entscheiden Kleinigkeiten“, stellt Guntram Schedler, Präsident und Manager des EHC Bregenzerwald, treffend fest. „Wir haben nach dem Spiel gegen Lustenau noch zwei weitere Heimspiele. Diesen Vorteil gilt es auszu­nützen.“ Und diese Hoffnung kommt nicht von ungefähr. In elf Meisterschaftsspielen der Saison 2014/15 musste sich der ECB erst einmal vor eigenem Publikum (Anm.: 4:5 gegen Zell am See) geschlagen geben. Ein Ruhekissen schaut allerdings anders aus, denn die Lustenauer sind das beste Auswärtsteam des Grunddurchgangs und im Moment unumstritten die Mannschaft der Stunde.

„Wenn wir an unsere letzten Leistungen anschließen, wird es schwer, uns zu besiegen. Wir glänzen vor allem durch die Ausgeglichenheit aller drei Linien und fahren nach Dornbirn, um Punkte mit nach Lustenau zu nehmen“, gibt sich EHC-Stürmer Max Wilfan, der im Heimspiel gegen Zell dreimal ins Schwarze traf, überaus selbstbewusst. Den Lustenauern gelang es zuletzt die verletzungsbedingten Ausfälle von den Leistungsträgern Martin Oraze und Thomas Auer sehr gut zu kompensieren, beim Vizemeister hingegen machten sich die Absenzen stark bemerkbar. Da Bregenzerwälder-Coach Henrik Alfredsson auch im kleinen Derby auf zahlreiche Cracks verzichten muss, bleibt abzuwarten, wie sich die Tiger im heutigen Duell mit den Löwen präsentieren. Und der schwedische Erfolgstrainer bringt es auf den Punkt: „Wir haben nur mehr Spitzenspiele. Viele Ausfälle haben immer wieder zu Umbauten im Team geführt. Das müssen wir auf die Seite legen und jeder muss voll fokussiert die ihm zugeteilte Rolle zu 100 Prozent umsetzen.“ Eine besonders schwierige Aufgabe wartet auf die Feldkircher bei den Zeller Eisbären, die ohne Bonuspunkte in die Master Round gestartet sind und nun vorne mitmischen. Die Pinzgauer waren es auch, die der nunmehr punktegleichen VEU eine Heimniederlage in der Zwischenrunde zugefügt haben. Zell siegte in der Vorarlberghalle mit 4:3 nach Penaltyschießen. Grund genug, dass die Holan-Truppe heute auf Revanche aus ist. Dabei kommt den Montfortstädtern sicher zugute, dass man die letzten drei Meisterschaftspartien in der Eisarena Zell für sich entscheiden konnte. Die Partie ist zudem die Generalprobe für die entscheidenden Spiele im Österreich Cup. Die beiden Kontrahenten treffen am 3. und 11. Februar aufeinander.

Artikel 1 von 1
Bitte melden Sie sich an, um den Artikel in voller Länge zu drucken.

Bitte geben Sie Ihren
Gutscheincode ein.

Der eingegebene Gutscheincode
ist nicht gültig.
Bitte versuchen Sie es erneut.
Entdecken Sie die NEUE in Top Qualität und
testen Sie jetzt 30 Tage kostenlos.