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Vail und Beaver Creek sind ab Montag zum dritten Mal Schauplatz von alpinen Skiweltmeisterschaften. Die ersten zwei Auflagen im Rückspiegel – Erinnerungen an große österreichische Skistars.

MICHAEL SCHUEN

Beinahe sah es nach der nächsten bitteren Pleite aus. Österreich steuerte nach der Nullnummer von Crans Montana 1987 auch in Vail auf eine maximal mittelprächtige WM hin. In der Abfahrt gab es da zunächst das übliche Gezänk um Startplätze, der damalige Cheftrainer Hans Pum ließ Günther Mader („Ich war in Hochform“) zuschauen – was diesen heute noch ärgert. Und auf der Abfahrt mit der „Rattlesnake“ – einem Abschnitt wie einer Bobbahn – gab es so Außenseitersieger. Wie für den damals 21-jährigen Deutschen Hansjörg Tauscher, der nie – auch danach nicht – ein Weltcuprennen gewann und heute Polizist in Oberstdorf ist. Oder den Schweizer Martin Hangl im Super-G. Und bei den Damen krönte sich die Schweizerin Maria Walliser.

Doch dann schlug auch Österreich die Stunde – dank Uli Maier, die im Super-G triumphierte und danach bekannt gab, schwanger zu sein, und vor allem Rudi Nierlich. Den Riesentorlauf gewann er mit unglaublichen 1,64 Sekunden Vorsprung, im Slalom holte er das erste WM-Gold für Österreich in dieser Disziplin nach 25 Jahren. Und damit schlüpfte der mitunter wortkarge Oberösterreicher in die Rolle, die eigentlich Alberto Tomba zugedacht war.

Tragisch aber das Leben der Helden: Nierlich verunglückte 1991 bei einem Autounfall tödlich, Maier starb nach einem Sturz bei der Abfahrt in Garmisch 1994.

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