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Sticht das Team auch ohne Stecher?

Die Kombinierer starten heute in Falun mit dem Einzelbewerb auf der Normalschanze.

FALUN. Mit dem heutigen WM-Einzelbewerb auf der Normalschanze (9 & 16 Uhr, ORF eins live) beginnt im heimischen Kombinierer-Lager eine neue Zeitrechnung. Nachdem Cheftrainer Christoph Eugen im Vorfeld mit der Nicht-Nominierung Mario Stechers den Athleten selbst und auch die heimischen Fans „schockte“, ist es mit Ausnahme von 2003 (Val di Fiemme) in Schweden die erste Weltmeisterschaft seit Falun 1993, die ohne den Eisenerzer über die Bühne geht.

Somit war es Stecher nicht vergönnt, dass sich im hohen Norden sein persönlicher WM-Kreis schließt. Ob der zweifache Team-Weltmeister („Ich habe die Entscheidung zwar akzeptiert, verstehen tu’ ich sie aber bis heute noch nicht“) seine Karriere fortsetzt, will der 37-Jährige erst am Ende der WM bekannt geben. „Es hängt viel davon ab, ob ich für die folgenden Weltcups in Lahti aufgestellt werde“, sagt Stecher.

Eugen traute dem Evergreen, der nur mäßig in die Saison gestartet war, für die WM keine entscheidende Leistungssteigerung mehr zu und gab stattdessen den jungen Hoffnungsträgern Philipp Orter und Sepp Schneider ein Ticket für den Flieger Richtung Falun. Für Eugen ist die Entscheidung natürlich ein Spiel mit dem Feuer. Klappt’s auch ohne Stecher mit den Medaillen, dann hat der Steirer alles richtig gemacht. Wenn nicht, ist er der Buhmann.

Mit Bernhard Gruber und Lukas Klapfer kann der Trainer zwei Saisonsieger in den heutigen Bewerb werfen – komplettiert wird das ÖSV-Quartett durch Willi Denifl und Philipp Orter. Stecher, der die WM via TV verfolgen und seinen Kollegen fest die Daumen drücken wird, traut Gruber die größten Chancen auf einen Podestplatz zu. „Er ist ein Top-Athlet und hat immer die Möglichkeit, eine Medaille zu gewinnen.“ Schwierig wird es laut dem Steirer vor allem in den zwei Team-Konkurrenzen. „Gold und Silber scheinen bereits jeweils für Deutschland und Norwegen vergeben zu sein. Wir werden uns mit Japan und Frankreich um Bronze raufen.“

ALEXANDER TAGGER, FALUN

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