Kontakt

Neue Zeitungs GmbH
Gutenbergstraße1
6858 Schwarzach

Phone: 0043 5572 501 500

Bronze wollte nicht so richtig glänzen

Bronze gewonnen, aber Gold verloren. Ein kleiner Skifehler ließ den Traum vom WM-Titel von Daniela Iraschko-Stolz in Falun platzen.

ALEXANDER TAGGER, FALUN

Wenn man auf einer Normalschanze mit 3,7 Punkten Vorsprung als Führende in den Finaldurchgang abhebt, dann darf man sich berechtigte Hoffnungen auf den obersten Platz am Podest machen. Wenn man zudem auch noch die bisherige Saison-Dominatorin ist, dann potenzieren sich diese guten Aussichten. Wenn es dann trotz dieser rosigen Voraussetzungen am Ende aber „nur“ für Bronze reicht, dann ist es verständlich, dass sich die freudigen Luftsprünge in Grenzen halten.

Daniela Iraschko-Stolz hatte sich bei der Einzel-Konkurrenz in Falun diesen Elfmeter mit einem sensationellen ersten Sprung über 92,5 Meter erarbeitet. Doch im zweiten Durchgang verschoss die Profi-Fußballerin den vermeintlichen Sitzer. Und so musste die Steirerin nach einem für ihre Verhältnisse mäßigen 89-Meter-Satz noch die deutsche Olympiasiegerin Carina Vogt sowie die Japanerin Yuki Ito vorbeiziehen lassen.

Alles riskiert

„Natürlich habe ich jetzt gemischte Gefühle. Gold wäre möglich gewesen. Doch ich brauche mir auch nichts vorzuwerfen, habe alles riskiert.“ Dass es am Ende nicht für den zweiten WM-Titel nach Oslo 2011 reichte, führte die 31-Jährige auf einen kleinen Patzer zurück. „Der zweite Sprung war trotz des Windes auch ganz gut, doch hat sich über dem Vorbau ein kleiner Skifehler eingeschlichen. Aber es wäre jetzt falsch, groß zu jammern – Bronze kriegt man auch nicht jeden Tag. Außerdem habe ich im Mixed-Bewerb ja noch eine Chance auf Gold“, blickte die Eisenerzerin, die nach fünf Saisonsiegen ihren ersten Gewinn im Gesamtweltcup quasi bereits in der Tasche hat, schon wieder nach vorne.

Dieser Mixed-Bewerb steigt bereits am Sonntag – und Damen-Cheftrainer Andreas Felder steht vor der Qual der Wahl, wen er neben der Steirerin nominieren wird. Doch die Tendenz des Tirolers geht stark in Richtung Jacqueline Seifriedsberger, die im Einzelspringen als Siebente und damit zweitbeste Österreicherin einen Platz vor Newcomerin Eva Pinkelnig aufsetzte. Außerdem war die Oberösterreicherin bereits Teil des versilberten WM-Teams 2013 in Val di Fiemme. Felder: „Jacqui hat mehr Routine als Eva, das ist bei einer WM sehr viel wert.“

Artikel 1 von 1
Bitte melden Sie sich an, um den Artikel in voller Länge zu drucken.

Bitte geben Sie Ihren
Gutscheincode ein.

Der eingegebene Gutscheincode
ist nicht gültig.
Bitte versuchen Sie es erneut.
Entdecken Sie die NEUE in Top Qualität und
testen Sie jetzt 30 Tage kostenlos.