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Canadi fordert Mut zur Offensive

Altach gastiert heute (16 Uhr) bei der Wiener Austria. Die Lehren aus dem Admira-Spiel sind gezogen. Beim Gegner geht es unterdessen turbulent zu.

Sebastian Rauch

Der SCR Altach hat heute beim Gastspiel in Wien eine beeindruckende Serie zu verteidigen. Seit neun Spielen, ligaübergreifend versteht sich, hat der Bundesliga-Aufsteiger nicht mehr gegen eine Mannschaft aus der Bundeshauptstadt verloren. Sowohl Rapid als auch die Vienna sowie der heutige Gegner Austria Wien mussten zuletzt gegen die Mannschaft von Damir Canadi Federn lassen.

Nicht nur deswegen reisten die Altacher mit breiter Brust gen Osten. Mit zwei Remis hat die Mannschaft noch kein Saisonspiel gegen die Austria verloren. Zusätzlich kommt der aktuelle Rückenwind aus der Auftaktpartie zur Rückrunde hinzu. Während die Vorarlberger trotz schwacher Leistung vor heimischer Kulisse zwei Punkte einfahren konnten, mussten sich die Violetten beim WAC mit 0:1 geschlagen geben. Die Stimmen bezüglich einer Trainerentlassung werden am Verteilerkreis immer lauter, auch wenn Manager Stefan Kraetschmar zuletzt ausschloss, dass eine weitere Niederlage Gerald Baumgartner den Kopf kosten könnte. Nach einer Wutrede folgte nun die Ankündigung, einigen Spielern gegen Altach eine Denkpause verpassen zu wollen. „Es wird Umstellungen geben, so viel kann ich verraten“, wird Baumgartner zitiert. Im Training soll es auch zur ein oder anderen Auseinandersetzung zwischen den Spielern gekommen sein. Baumgartner fördert solche Konflikte sogar. „Ich habe es gerne, wenn auch ein wenig gestritten wird bei einem Trainingsspiel.“

Diesen Nebengeräuschen beim Gegner schenkt Canadi keine Aufmerksamkeit. Sein Fokus liegt auf seiner Mannschaft und den Lehren, die er aus dem Spiel gegen die Admira ziehen konnte. „Es gab einige Mechanismen, die nicht so funktioniert haben, wie wir uns das vorgenommen hatten. Wir hatten Probleme im Spielaufbau und gegen die Austria müssen wir im Zentrum kompakter sein, weil die Wiener sehr viel über die Mitte spielen. Aber in erster Linie geht es um uns. Wir müssen die Leistung auf dem Platz bringen und in zweiter Instanz kümmern wir uns dann um den Gegner“, gibt Canadi Einblick in die Prioritäten des Trainings unter der Woche. Zusätzlich fordert Altachs Trainer mehr Mut im Spiel nach vorne. Seine Jungs sollen sich etwas zutrauen und agieren, nicht reagieren. „Wenn wir mit der Qualität, die wir im Kader haben, unsere Leistung abrufen, bin ich überzeugt, dass wir aus Wien Punkte mitnehmen“, sieht Canadi gute Chancen, dass Altach die Serie gegen die Wiener Vereine prolongiert.

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