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Finaler Spieltag avanciert zum Krimi

In der Master Round hat Lustenau heute (19.30 Uhr) Feldkirch zu Gast und Bregenzerwald empfängt Jesenice. Bei vollen Erfolgen der Gästeteams steht die Liga Kopf.

Günther Böhler

Hitchcock lässt grüßen! Am letzten Spieltag der Master Round in der Inter-National-League herrscht Spannung pur. Die VEU Feldkirch und HC Jesenice könnten durch Auswärtssiege in der Rangliste punktemäßig mit dem momentanen Führungstrio gleichziehen. Sollte dies passieren, würde im Kampf um das Heim- beziehungsweise Pickrecht für das Play-off-Viertelfinale die bisherige Tabelle ordentlich auf den Kopf gestellt werden.

Abzug der Bonuspunkte

Hätten nach dem heutigen Abend alle fünf Mannschaften 14 Punkte, würde folgende Regel in Kraft treten: Es gilt die Platzierung durch die Resultate zwischen diesen Teams. Das heißt, dass aus den Ergebnissen der Master Round eine neue Tabelle – ohne Bonuspunkte aus dem Grunddurchgang – berechnet wird. Der heute spielfreie EK Zell am See, der ohne Bonuspunkte ins Rennen ging, wäre somit Erster. Platz zwei hätten die Feldkircher (ein Bonuspunkt) inne. Dem HC Jesenice bliebe Rang drei und ganz besonders bitter würde dieses Szenario für die Lustenauer und die Bregenzerwälder enden. „Das letzte Spiel wird ein richtiges Finale. Mit einem Sieg gewinnen wir die Gruppe und bei einer Niederlage könnten wir noch das Heimrecht für das Viertelfinale verlieren“, ist sich ECB-Obmann Guntram Schedler aller möglicher Szenarien bewusst.

Hätten, würde, wäre – all diese Spekulationen kann Lustenau mit einem Derby-Sieg gegen Feldkirch, es reicht aber auch schon ein Punktgewinn, zunichtemachen. „Wir sind uns der Wichtigkeit dieser Partie bewusst und werden alles geben, um als Sieger vom Eis zu gehen“, stellt Stefan Wied­maier, der in der letzten Saison noch die Schuhe für Feldkirch schnürte, fest. Beide Teams konnten in ihren sechs letzten Meisterschaftspartien zwar nur drei Erfolge einfahren, doch für die Montfortstädter spricht der Schub durch den Sieg im Österreich Cup. Das große Plus der Löwen ist ihre Heimstärke. In der Master Round ging die Mälkiä-Truppe nie als Verlierer vom Eis. Die VEU hingegen konnte in der Zwischenrunde auswärts noch keinen Punkt einfahren.

Leistungsträger zurück

Personell gesehen haben die Gäste, bei denen alle an Bord sind, leichte Vorteile. Im Lager der Lustenauer schaut es aber gut aus, dass die zuletzt angeschlagenen Leistungsträger Scott Barney und Andris Siksnis wieder mit dabei sind. Bei einem Einsatz von Barney (44 Punkte) verleiht das Top­scorer-Duell mit Dylan Stanley (46 Punkte) dem großen Derby natürlich zusätzliche Brisanz. Eine volle Rheinhalle ist also garantiert. Wie immer in der Saison 2014/15 haben Jugendliche bis zum vollendeten 18. Lebensjahr freien Eintritt. Auf die Performance vor eigenem Publikum zählen auch die Alfredsson-Schützlinge aus dem Bregenzerwald, die zuletzt in Feldkirch mit 1:6 unter die Räder kamen. Der Tabellenführer musste sich in bislang 18 Heimspielen (Anm. Meisterschaft und Cup) erst einmal geschlagen geben. Gegen Jesenice – Saisonduell Nummer eins im Messestadion endet 1:0 – gilt es für zahlreiche angeschlagene Tiger in gewohnter Manier die Zähne zusammenzubeißen und nochmals „Wäldar-Gas“ zu geben. Die Derby-Pleite gegen die VEU ist abgehakt. Ban und Co. genügt ein Punkt, um am Ende unter den Top Drei zu sein, doch Head-Coach Henrik Alfredsson bringt es auf den Punkt: „Wir wollen natürlich den Platz an der Sonne nach Hause bringen.“

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