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„Teufel“ wieder fast komplett

Hard-Coach Burger hat vor heutigem (19 Uhr) Heim-Duell mit Margareten drei Stammspieler zurück. Beide Teams brauchen Sieg.

christian höpperger

Die 29:33-Derby-Niederlage ist verdaut, der Fokus ganz auf das heutige (19 Uhr/Sporthalle am See) Spitzenspiel der dritten HLA-Play-off-Runde gegen Vizemeister Margareten gerichtet.

Beide Teams haben nach durchwachsenen Ergebnissen in den ersten zwei Runden nichts mehr zu verschenken – sofern nach Abschluss des Play-offs ein Spitzenplatz und damit Vorteile im Heimrecht für die Finalserien herausschauen sollen. Während Meister Hard mit einem 33:20-Kantersieg gegen Krems startete und letzte Woche (arg dezimiert) das dritte Derby in Folge verlor, setzte es für die Margaretner zunächst eine Heim­pleite gegen Westwien und am Rosenmontag eine Niederlage in Krems. Fivers-Coach Peter Eckl tritt die Fahrt nach Hard darum auch unzufrieden an: „Mich stört nicht, dass wir verloren haben, sondern die Art und Weise. Die Mannschaft ist zuletzt nicht kämpferisch genug aufgetreten, das können wir besser. Sollte es dann auch zu Punkten in Hard führen, nehmen wir sie gerne mit.“

Eckl verweist allerdings darauf, „dass Hard gegen uns ganz anders wie im Derby antreten wird. Aber wir schauen auf uns und wissen, dass wir schwer zu schlagen sind, wenn wir unser Spiel wiederfinden.“

WM zehrte an Kräften

Mit ein Grund für die beiden Nullnummern dürfte in der Belastung von Dreh- und Angelpunkt Vitas Ziura während der WM in Katar zu suchen sein, Eckl: „Vitas und auch Nikola sind körperlich top, aber mental ausgelaugt zu uns gekommen. Das ist aber klar und braucht etwas Zeit. Aber noch sind wir nicht im Finale angelangt, das wäre für uns im Moment auch nicht ideal.“

Im Lager des (noch) Tabellenführers herrscht derzeit Heimkehrer-Stimmung: Mit Gerald Zeiner, Frédéric Wüstner und Boris Zivkovic hat Hard-Trainer Markus Burger gegenüber dem Derby drei Stammspieler zurück. „Ich kenn mich gar nicht mehr aus, was da los ist und wen ich alles einsetzen soll“, kommentiert Burger süffisant die personelle Situation, um dann ernst fortzufahren: „Wichtig ist, dass wir jetzt wieder eine Qualität im Training haben. Spielerisch ist aber noch einiges zu tun. Da merkt man den Spielern natürlich die Pause an. Es dauert, bis die Abläufe wieder passen, aber noch ist ja Zeit.“

Der Blick auf die Tabelle – Hard ist zwar noch Erster, die Verfolger Bregenz und Westwien haben aber ein beziehungsweise zwei Spiele weniger ausgetragen – ist dem 50-Jährigen in der aktuellen Meisterschaftsphase egal: „Wenn jemand jetzt einen Lauf hat, ist er vorne. Damit kann ich leben. Ich hoffe, dass wir in der entscheidenden Phase wieder ganz komplett sind – bis dahin dürfen wir keine Wunder erwarten.“

Krsmancic im Training

Optimistisch stimmt Burger, dass „Marko Krsmancic wieder im Training ist. Da geht es jetzt darum, die Belastungen langsam und geduldig zu steigern.“

Geduld werden auch die Fans brauchen, denn erfahrungsgemäß wird sich auch das heutige Duell der in den letzten Jahren dominierenden Teams zu einem Kampf auf Biegen und Brechen mit der Entscheidung in den letzten Minuten entwickeln – Handball-Herz, was willst du mehr?

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