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Die Erinnerung an 1997 im Gepäck

Auch wenn es lange her ist: Juventus will gegen Dortmund späte Revanche für ein verlorenes Finale. Manchester City hat da jüngere Wunden.

Der Glanz ist verblasst. Jener von Juventus Turin ohnehin schon länger. Italiens Rekordmeister ist nach Zwangsrelegation und Wiederaufstieg zwar in der nationalen Meisterschaft schon längst wieder an der Spitze angekommen, international fehlt es aber noch, um an alte, glorreiche Zeiten samt zwei Siegen in der Liga der Meister (1985, 1996) anschließen zu können. Und dann ist da auch noch 1997 – jenes Jahr, in dem Juventus zum bisher letzten Mal auf Borussia Dortmund traf. Im Finale der Champions League setzte es ein 1:3. Und auch wenn dieses Spiel mit der heutigen Begegnung wirklich nichts zu tun hat, die Italiener dürsten nach Revanche – schon heute im Hinspiel des Champions-League-Achtelfinales (20.45 Uhr/live Puls 4 und Sky). Und Dortmund setzt auch ein wenig auf den Faktor der Erinnerung: Denn mit in Italien ist auch Karl-Heinz Riedle, der damals die ersten beiden Treffer der Schwarz-Gelben erzielt hatte. Vielleicht auch, um den schlechten Platz in der Tabelle der Liga (12.) vergessen zu machen, auch wenn es zuletzt drei Siege gab.

Allegri will „Euro-Juve“

Juventus will auch vergessen machen – das Finale 1997 und die vergangenen zwei Jahre im internationalen Geschäft, in dem es im Vorjahr das Aus in der Gruppenphase, im Jahr davor das Ende gegen Bayern im Viertelfinale gab. Aber seither ist die „Alte Dame“ zumindest im eigenen Stadion in internationalen Spielen ungeschlagen. „Wir sind bereit, wir werden ein Euro-Juve sehen“, verspricht Trainer Massimiliano Allegri auch. Und Altstar Andrea Pirlo, der so gern noch einmal die Champions League gewinnen will, ist klar: „Wir werden nicht in die Falle gehen, Dortmunds Ligaplatzierung mit ihrer wahren Qualität zu verwechseln“, meinte er. Dortmund gibt sich zurückhaltend. „Wir reisen nicht als Favorit an“, ist sich Jürgen Klopp bewusst – und ergänzt: „Aber wir wollen ein gutes Ergebnis erreichen.“ Zuletzt ist das gerade auswärts gut gelungen – fünf Siege gab es in den letzten sieben Partien in der Fremde.

Aber nicht nur Juventus träumt von „Rache“, sondern auch Manchester City. Auf internationalem Terrain hat der englische Meister noch wenig vorzuweisen, im Vorjahr kam in der Champions League im Achtelfinale das Aus. 1:4 hieß es am Ende gegen Barcelona – und die Katalanen sind auch heuer der Gegner im Achtelfinale, sie wollen zum achten Mal in Folge in die Runde der letzten Acht. Doch diesmal sehen sich die „Citizens“ bereit. Altstar Frank Lampard kennt das Rezept: „Man kann Barcelona bewundern und respektieren – aber man darf ihnen nicht den Platz geben, das zu tun, was sie am besten können!“

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