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KOMMENTAR

Die Gefahr

Die ersten Tage der Nordischen WM in Falun konnten mit tollen Zuschauerzahlen aufwarten.

Und dennoch, geht es nach dem Interesse, trennt sich hier die Spreu vom Weizen.

Während sich bei den Langlaufbewerben im Lugnet-Stadion die Massen tummeln, erhalten die Skispringer und Kombinierer von den Fans eine Absage.

Der Grund liegt auf der Hand: Die beiden letzteren Sparten sind im Ausrichterland nicht existent.

So krönte sich etwa in der Kombination ein 14-Jähriger zum schwedischen Meister, sein „Vize“ ist Hobbysportler.

Keinen Deut besser sieht es in Finnland aus. Kombinierer gibt es kaum, bei den Skispringern ist Schanzen-Methusalem Janne Ahonen nach wie vor der „Beste“ und die Langläufer hatten auch schon weit rosigere Zeiten.

Und so ist es für die Norweger seit Jahren ein Leichtes, die WM-Medaillen nach Belieben abzuräumen.

Allerdings bergen diese alle zwei Jahre stattfindenden norwegischen Meisterschaften eine große Gefahr – die Einseitigkeit.

Denn Konkurrenz belebt nun einmal das Geschäft.

Das weiß auch Skiproduzent Fischer, der im Springen mit Löffler und Sport 2000 zwei zusätzliche Fabrikate auf den Markt wirft, um so Konkurrenz vorzutäuschen.

Dass die Norweger nun künftig einige ihrer Sportler als Schweden ins Rennen schicken werden, ist jedoch nicht zu erwarten.

Sie erreichen den Autor unter

alexander.tagger@kleinezeitung.at

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