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„Wäldar-Grün soll weiterkommen“

Guntram Schedler, Präsident und Manager des EHC Bregenzerwald, gibt sich nach dem Verlust des Heimrechts für das Play-off kämpferisch.

Günther Böhler

Verrückte Eishockeywelt! Die Bregenzerwälder durften, da sie als Master-Round-Leader in den letzten Spieltag gingen, als Gastgeber für das „Pick“ fungieren, doch am Ende gehörte man zu den Teams, die zur Auswahl standen. Der Vizemeister wurde nämlich durch die 2:5-Heimpleite gegen HC Jesenice in der Tabelle durchgereicht und verlor dadurch auch das vermehrte Heimrecht im Play-off der Inter-National-League (INL). Nach zehn Zwischenrunden-Partien wurde also die Ranglis-te nach dem Grunddurchgang punktgenau auf den Kopf gestellt. Lachender Dritter nach dem finalen Showdown war der an diesem Abend spielfreie EK Zell am See, der ohne Bonuspunkte in die Master Round ging und sich als Erster den allseits begehrten EC Kitzbühel als Gegner wählte. Die Cracks aus dem Ski-Mekka gewannen zwar die Qualifikationsrunde, doch für Zell-Obmann Thomas Salchegger gab der Derby-Charakter – trotz Landesgrenze liegt man nur 54 Kilometer auseinander – den Ausschlag.

Zufriedene Gesichter

Für die VEU Feldkirch, die den EHC Lustenau im letzten Moment ausbremste und sich Platz zwei schnappte, gab Manager Michael Lampert zufrieden den auserkorenen Viertelfinalgegner bekannt. Die Holan-Truppe trifft auf die Kapfenberg Steelers und hat zum Auftakt am kommenden Samstag – alle vier bisherigen Saisonspiele in Meisterschaft und Cup gewann die VEU – Heimrecht.

Ein Ländle-Duell gegen den EHC Bregenzerwald wurde also verschmäht und auch Slavia Laibach – die Anreise nach Slowenien wäre mit 600 Kilometern gleich weit wie in die Steiermark gewesen – fand kein Gefallen. So freute sich Jesenice und pickte sich zu einem Derby die INL-Akteure aus der slowenischen Hauptstadt heraus. Der EHC Lustenau musste am Ende also nehmen, „was übrig bleibt“ und somit kommt es im Play-off-Viertelfinale zum Aufeinan-dertreffen mit den Wäldern. Sowohl Obmann Herbert Oberscheider als auch Manager Eric Orie, die das Pick-Geschehen aus der Lustenauer Rheinhalle verfolgten, zeigten sich dennoch zufrieden. Ehrenobmann Werner Alfare war im Messestadion zugegen und hob auch den wirtschaftlichen Aspekt dieser Begegnung hervor.

Guntram Schedler, der Multifunktionär der Wälder, knabberte zunächst zwar noch an der zweiten Saisonniederlage vor eigenem Publikum, gab sich dann aber wieder gewohnt kämpferisch. „Das wird eine heiße Serie. Wir werden uns einen Schlachtplan zurechtlegen und am Ende soll das Wäldar-Grün im Halbfinale stehen.“ Das erste Duell zwischen den Lustenauer Grün-Gelben und den Bregenzerwälder Grün-Schwarzen steigt am 28. Februar und wenn es nach Schedler geht, sollen sich die Fans sechs weitere Termine im Kalender dick rot anstreichen.

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