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Kraft greift tief in die Trickkiste

Stefan Kraft verrät die Geheimnisse seines Erfolgs, Gregor Schlierenzauer glaubt noch an seine Medaille, Manuel Poppinger zeigt auf und Andreas Kofler packte die Koffer.

ALEXANDER TAGGER, FALUN

Nach der mageren Ausbeute auf der Normalschanze hat sich im österreichischen „Adler-Horst“ eine Zweiklassengesellschaft gebildet. Auf der einen Seite Stefan Kraft, auf der anderen der Rest. Während der Salzburger Tournee-Triumphator nach Bronze auf der „Kleinen“ auch für den Großschanzen-Bewerb am Donnerstag als größte ÖSV-Aktie gilt, suchen Gregor Schlierenzauer und Co. verzweifelt nach ihrer Form.

Nicht fündig ist dabei Andreas Kofler geworden. Der Tiroler zog daraus nun seine Konsequenzen, packte die Koffer und flog zurück in die Heimat, wo er bei zusätzlichen Trainingseinheiten wieder das „G’spür fürs Fliegen“ bekommen will. Schlierenzauer tüftelt eifrig an Kleinigkeiten, die Großes bewirken sollen. Und, obwohl der Tiroler auf der Normalschanze nur 22. und für das Mixed-Team erstmals nicht nominiert wurde, gibt sich der Rekordsieger zuversichtlich. „Mein Ziel ist nach wie vor eine Medaille. Und es geht bei mir Schritt für Schritt in diese Richtung.“

Ski und Anzug

Angesprochen auf seine gute Form, lüftet Kraft, derzeit Zweiter im Gesamtweltcup, die Geheimnisse seines Erfolges. „Ich springe seit dieser Saison mit einem um zwei Zentimeter kürzeren Ski, mit dem ich in der Luft weit besser zurechtkomme“, sagt der Schwarzacher. Aber auch in Sachen Springeranzug hat sich der 21-Jährige ein ganz eigenes Rezept zurechtgelegt. „Im Training und der Qualifikation verwende ich immer einen alten Anzug, mit dem ich schon über 300 Mal gesprungen bin. Schaffe ich es damit unter die Top fünf, weiß ich, dass ich dann im Wettkampf mit einem neuen Anzug ganz vorne dabei sein kann.“

Gespannt darf man auf den Auftritt von Manuel Poppinger, der neben Kraft, Schlierenzauer und Michael Hayböck als vierter ÖSV-Adler beim Großschanzen-Bewerb auf Medaillenjagd geht, sein. Der Tiroler, der erst am Sonntag anreiste, war bei den Trainings immer ganz vorne dabei und erhielt daher für das Donnerstag-Springen von Cheftrainer Heinz Kuttin auch den Vorzug gegenüber Thomas Diethart.

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