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Austria will für Furore sorgen

Morgen beginnt die Frühjahrsrunde der Erste Liga. Austria Lustenau empfängt zum Auftakt den FC Liefering. Der Optimismus bei den Grün-Weißen ist groß.

Hannes Mayer

Nachdem der Herbst für die Lustenauer Austria so turbulent und fast durchgängig negativ verlaufen war, wollen die Grün-Weißen im Frühjahr wieder positiv für Furore sorgen – auf und neben dem Platz. So präsentierten sie gestern stolz den neuen Kameraturm, schwärmten von ihrer neuen 20 Quadratmeter großen 16:9-Videowall und verrieten, dass ihnen die Gemeinde Lustenau nächste Woche die Umbaupläne für das Reichshofstadion präsentieren will. Ein Umbau, der laut Präsident Hubert Nagel de facto einem Neubau gleichkomme. Nur der Standort bleibe derselbe. Außerdem gibt’s am 1. Mai eine Neuauflage des legendären „Sei-dabei“-Spiels, bei dem es dann, wie fast auf den Tag genau vor einem Vierteljahrhundert, fünf Autos zu gewinnen gibt.

Nagel fordert Zusammenhalt

Erste Bürgerpflicht der Lustenauer ist allerdings, auf dem Platz ein neues Gesicht zu zeigen. Dafür haben sie mit Sebastian Strandvall und Adnan Secerovic zwei vielseitig einsetzbare Spieler geholt, die dem fragilen Mannschaftsgebilde aus dem Herbst Stabilität geben sollen. Trainer Mladen Posavec verspricht: „Wir werden jedes Spiel wie ein Endspiel angehen, Laufbereitschaft und Einsatz zeigen. Das ist die Basis, das Schönspielen kann erst mit den Erfolgen kommen.“ An der taktischen Grundausrichtung der Austria wird sich nichts ändern. Was bedeutet: Die Grün-Weißen werden auch im Frühjahr im 4-1-4-1 beziehungsweise 4-2-3-1 auflaufen. „Wir haben in der Winterpause an der Defensive gearbeitet, weil wir im Herbst viel zu viele Tore kassierten“, unterstreicht Posavec. „Unser Fokus lag in der Vorbereitung auf unserem Umschaltspiel. Darauf, den Ball zu erobern. Um leichter Tore erzielen zu können.“ Und dadurch nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben.

Präsident Nagel weiß zwar, dass es für die Austria zum Problem werden könnte, dass der Verein in Sachen Abstiegskampf die Erfahrung fehlt. Gleichzeitig betonte er aber: „Wir haben uns im Winter gut verstärkt und ich bin der Überzeugung, dass wir relativ schnell den Abstiegskampf hinter uns lassen.“ Voraussetzung dafür sei, dass die Heimbilanz besser werde. Dafür, dass das gelingt, nimmt der Austria-Macher nicht nur die Mannschaft, sondern auch die Fans in die Pflicht: „Auf und Abs wird es im Sport immer Geben. Aber die Anhänger sollten nicht über ihren Verein herfallen, nur weil es mal ein paar Monate nicht so läuft wie gewünscht. Man sieht das auch im internationalen Vergleich. Da gibt es Fans wie jene von Dortmund, die auch in schlechten Zeiten zur Mannschaft stehen – Fans, auf die man stolz sein kann. Und dann gibt’s Fans, für die man sich ob ihres Verhaltens schämen muss. Wir brauchen jetzt Zusammenhalt und da sind auch die Fans gefordert.“ Ein Sieg gegen Liefering würde diesen Zusammenhalt sicherlich fördern.

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