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Mit Herz und Hirn zum großen Ziel

Die Salzburger Bullen wollen Villarreal aus der Europa League werfen. Coach Adi Hütter weiß, wie das nach dem 1:2 gehen kann.

Die Anspannung ist groß, das leugnet Salzburg-Coach Adi Hütter nicht. „Wir waren und sind Außenseiter, aber wir sind dank des Auswärtstores nahe dran. Und jetzt wollen wir dieses kleine Wunder auch wahr machen“, sagt der Vorarlberger.

Das Rezept, wie es gegen den Sechsten der spanischen Liga klappen könnte, glaubt Hütter zu kennen und gibt „gezieltes Risiko“ als Fahrplan aus.

„Wir dürfen nicht nur mit Herz bei der Sache sein, wir müssen auch das Hirn einschalten“, so der 45-Jährige. Man würde zwar am Stil nichts ändern, sprich wie gewohnt offensiv agieren, „aber wir müssen extrem aufpassen, dass wir nicht in Konter laufen“.

Doch gerade die Defensive könnte sich heute vor über 24.000 Fans als Achillesferse entpuppen, fallen doch die beiden etatmäßigen Sechser Leitgeb (verletzt) und Ilsanker (gesperrt) aus und werden wie schon beim 2:2 in Ried voraussichtlich von Keita und Ramalho ersetzt. Statt Ramalho wird daher abermals Catela-Car als Innenverteidiger ans Werk gehen, und der war schon in Ried überfordert.

Rangnick fordert Steigerung

Davon aber will Hütter nichts wissen und nichts hören. „Wer bei Red Bull dem Kader angehört, hat auch das Zeug, zu spielen.“

Sportdirektor Ralf Rangnick, der Salzburg im Sommer Richtung Leipzig verlassen wird, erwartet, respektive erhofft eine Steigerung gegenüber dem 1:2 vor einer Woche. „Da gab es in unserem Team auch welche, die nicht in bester Verfassung waren. Nun aber müssen alle Normalform, besser noch ihre Top-Form erreichen“, mahnt der Deutsche, denn eines ist seiner Meinung nach klar: „Fehler werden von den Spaniern sofort bestraft. Das hat man schon im Hinspiel klar und deutlich gesehen. Natürlich würde uns ein 1:0 reichen, aber gegen so einen Gegner musst du die Null erst hinbekommen.“

Ein Scheitern ist „erlaubt“

Und damit tut sich Salzburg bekanntlich ganz allgemein nicht leicht. Zwar gelangen Salzburg in dieser Europacup-Saison in fünf Heimspielen vier Siege, doch nur beim 2:0 gegen Karabach Agdam in der 3. Runde der Champions-League-Qualifikation blieben die Hausherren ohne Gegentreffer.

Doch dieses Risiko will man in Kauf nehmen und an der bekannt riskanten Grundausrichtung nichts ändern. „Wir würden uns nur selber verunsichern, wenn wir den Spielstil änderten“, sagt Rechtsverteidiger Schwegler.

Sollte Salzburg scheitern, wäre das kein Drama. Finanziell nicht, sportlich auch nicht. Auch hätte es für die Zusammensetzung des Kaders keine Konsequenzen. Das stellte Bullen-Boss Mateschitz bereits unmissverständlich klar. Doch wäre ein Weiterkommen insofern für ganz Fußball-Österreich von Vorteil, denn nur wenn die Bullen in dieser Saison noch einen Sieg und ein Remis holen, gibt’s auch 2016/17 fünf Europacup-Startplätze.

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