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„Die Köpfe hängen tief unten“

Salzburg scheitert im Sechzehntelfinale der Europa League an Villarreal. Unterm Strich, das muss man zugeben, geht das K. o. in Ordnung.

Salzburg-Coach Hütter war zum Handeln gezwungen. Mit Leitgeb und Ilsanker mussten die sonst gesetzten Sechser vor 26.020 Zuschauern passen. Einer verletzt, der andere gesperrt. Doch die nachrückende Jugend (Laimer, Keita) machte ihre Sache im defensiven Mittelfeld sehr gut. Wie eigentlich alle ihre Sache gut machten. Anfangs.

Adi Hütter hatte nach dem 1:2 bei Villarreal gezieltes Risiko für das Rückspiel angekündigt, und Soriano und Co. hielten sich dran. Sie stürmten nicht ohne Rücksicht auf Verluste drauflos, sie stürmten vor den Augen von Klubchef Dietrich Mateschitz mit Hirn und zogen das extrem arbeitsintensive Pressing vor der Pause sehr gut durch. Das 1:0 durch Djuricin, ein Flachschuss aus gut 16 Metern, war durchaus verdient (18.), doch Fehler in der Zuordnung ermöglichten Vietto nach einem Freistoß per Kopf das 1:1 (33.). Nun also mussten zwei weitere Tore her, um das „Gelbe U-Boot“, so der Spitzname des Sechsten der spanischen Liga, doch noch zu versenken.

Aus der Traum in Minute 76

Adi Hütter handelte in der Pause abermals. Minamino, der Neue aus Japan und in Halbzeit eins nicht wirklich auffällig, blieb in der Kabine und Pires, ebenfalls eine Neuerwerbung, kam ins Spiel. In ein Spiel, das die Gäste nun aber in den Griff bekamen.

In Minute 70 machte der erst 17-jährige Laimer Bruno Platz – ein klares Zeichen für Offensive. Und tatsächlich zog sich Villarreal nun wieder mehr zurück und lauerte auf Konter. Ein solcher beendete dann auch Salzburgs Träume vom Achtelfinale, das man noch im Vorjahr mit dem Triumph über Ajax Amsterdam erreicht hatte. Vietto ließ sich die Chance nach Vorarbeit von dos Santos nicht nehmen (76.), ehe dos Santos dann gleich noch einen zum 3:1 draufsetzte (79.).

Dieses Ausscheiden bringt zudem mit sich, dass Österreich in der Saison 2016/17 keinen fünften Europacup-Startplatz hat.

Torschütze Djuricin sah das 1:1 als Knackpunkt. „Wir sind nach der Pause ins offene Messer gelaufen“, meinte Verteidiger Schwegler. Adi Hütter stand die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben. „Die Köpfe hängen tief unten, da wir bis zum 1:2 ein wirklich starkes Spiel gemacht haben. Aber man muss zugeben, das bessere Team ist weiter.“

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