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Rund ums Spiel

Altacher erwarten eine richtig enge Kiste

Der SCR Altach trifft heute (16 Uhr) in der Cashpoint Arena auf den WAC. Trainer Canadi warnt vor den konterstarken Kärntnern und verspricht einen harten Kampf.

Sebastian Rauch

Heute kommt es in der Cashpoint Arena zum Duell der Überraschungsmannschaften. Wohl keiner hätte im Vorfeld der Saison sowohl dem WAC als auch dem Aufsteiger aus Altach zugetraut, dass sie gemeinsam mit Rapid Wien (alle 33 Punkte) nach 21 Runden die ersten Verfolger von Ligakrösus RB Salzburg sein würden. Die derzeitige Tabellensituation ist jedoch nur eine Momentaufnahme, von der sich die Altacher Verantwortlichen nicht blenden lassen. Für Trainer Damir Canadi hat sich die im Sommer ausgegebene Zielsetzung aufgrund der spektakulären Hinrunde nicht geändert.

„Wir werden von unseren Punktezielen für die Quartale nicht abrücken“, sagt der gebürtige Wiener vor dem Aufeinandertreffen mit dem WAC. Zehn Punkte pro Quartal oder 40 Zähler nach 36 Runden waren vor dem Bundesligastart ausgegeben worden. Diese Marke gilt es erst einmal zu erreichen, daher interessiert die Altacher die derzeitige Tabellensituation auch gar nicht. Die Konzentration liegt auf der schrittweisen Weiterentwickelung als Klub, der langfristigen Etablierung des Vereins in der Bundesliga und natürlich auf dem nächs­ten Gegner WAC. „Sie sind sehr zweikampfstark mit hoher Laufbereitschaft. Sie stehen sehr organisiert und versuchen im Konter zum Erfolg zu kommen. Sie sind sehr robust und im Kopfballspiel stark“, analysiert Canadi den Gegner und prophezeit „eine enge Kiste“.

Bereits die ersten zwei Duelle zwischen den Kärntnern und den Vorarlbergern waren heiß umkämpft. In Wolfsberg gab es nach einem torlosen Remis keinen Sieger, das vorangegangene Spiel im Schnabelholz verloren die Altacher aufgrund eines Gegentreffers in der 84. Minute durch Jacobo mit 1:2. Bezeichnend für die Spielauslegung der Wolfsberger fiel der Treffer durch den Spanier aus einem Konter heraus. Eine taktische Waffe, derer sich die Spieler von Trainer Dietmar Kühbauer nur zu gerne bedienen. Daher baut Canadi auf einen gut organisierten Abwehrverbund und hofft natürlich, dass ähnliche individuelle Fehler wie bei der 2:5-Niederlage gegen die Wiener Austria, vermieden werden können. Um das Zentrum und die Abwehr zu stärken, greift Canadi zu Hause wieder auf das 4-4-2-System zurück, wobei er noch offen lässt, welche Spieler er gegen den WAC auflaufen lässt. „Es wird Umstellungen gegenüber dem Spiel in Wien geben“, bleibt der SCRA-Trainer in seinen Ausführungen zur Startaufstellung gewohnt schwammig. Die Wahrscheinlichkeit, dass Marti Riverola nach seinem Debüt in Wien auch erstmals vor heimischem Publikum auf dem Rasen stehen wird, stehen nicht schlecht, wobei der Spanier den Beginn wohl noch von der Bank aus verfolgen wird.

Man möchte den talentierten Mittelfeldspieler nicht verheizen. Riverola brauche noch Zeit. „Er ist ein richtig guter Junge und wenn man ihn langsam heranführt, kann er für uns in Zukunft eine wichtige Rolle spielen“, ist Canadi von seinem Schützling überzeugt. Ähnlich verhalte es sich auch bei Darko Bodul, der die Mechanismen der Altacher noch verinnerlichen muss. Dennoch ist Sturmpartner Hannes Aigner von den Qualitäten seines Mitspielers überzeugt. „Dass die Laufwege noch nicht zu hundert Prozent stimmen, muss man ihm zugestehen. Das ist völlig normal. Aber man hat bereits gesehen, was für ein guter Fußballer er ist und er tut der Mannschaft gut“, so der Tiroler.

Ortiz nach Gelbsperre zurück

Trainer Damir Canadi kann im Spiel gegen den WAC fast aus dem Vollen schöpfen. Lediglich Alexander Pöllhuber hat seine Knieprobleme noch nicht überwunden und wird das Geschehen auf dem Rasen weiter aus der Distanz beobachten. Positive Signale gibt es auch von Boris Prokopic, der seine Verletzung vollends überwunden hat und in der abgelaufenen Woche erstmals wieder voll trainiert hat. Der 27-Jährige wird auf sein Comeback im Frühjahr aber aufgrund der starken Konkurrenz im zentralen Mittelfeld noch warten müssen. Ähnlich ergeht es wohl auch Felix Roth. „Ich kann nicht mit sechs zentralen Mittelfeldspielern in eine Partie gehen. Felix trainiert gut und lässt sich nicht hängen. Dafür habe ich größten Respekt“, sagt Canadi. In der Offensive wird Darko Bodul erstmals seit seinem Wechsel nach Altach wohl auf der Bank Platz nehmen. Nachdem mit Hannes Aigner und Louis Mahop die erfolgreichsten Torschützen der Altacher wieder zurück sind, werden diese wohl auch den Vorzug im Sturm bekommen. Mit Cesar Ortiz kehrt ein ganz wichtiger Mann nach seiner Gelbsperre wieder zurück. „Er ist ein wichtiger Baustein und zeigt das auf dem Rasen. Mit seiner Zweikampfstärke hilft er uns sehr weiter“, kann Canadi wieder auf sein Stamm-Innenverteidiger Duo Ortiz-Zwischenbrugger zurückgreifen Dafür muss Benedikt Zech, der gegen die Austria sein Saison-Debüt gegeben hat, wieder auf die Bank.

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