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„Gemeinsam stark“ ist das neue Motto

Nach dem Feiertag am Donnerstag wollen sowohl die Skispringer als auch die Kombinierer ihren WM-Abschluss mit weiteren Medaillen in den Team-Bewerben versüßen.

ALEXANDER TAGGER, FALUN

Die Feier zu Ehren von Weltmeister Bernhard Gruber sowie vom versilberten Gregor Schlierenzauer im Österreich-Haus zu Falun gestaltete sich ausgelassen. Nach dem gelungenen Aufputz der Medaillenbilanz war in den Gesichtern von ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel und seiner Entourage vor allem Freude und Erleichterung zu lesen.

Und so hat man im heimischen Skiverband nun Lunte gerochen – jetzt soll in der einstigen Bergbaustadt, die Österreich bei Weltmeisterschaften so lange kein Glück brachte, nach dem ersten Gold für Rot-Weiß-Rot in Falun auch noch im heutigen Team-Sprint der Kombinierer (10 bzw. 16 Uhr) sowie dem Mannschaftsbewerb der Springer (17 Uhr) Edelmetall erobert werden. Zitat Hans Pum (ÖSV-Sportdirektor): „Ich hoffe, dass es noch ein bisschen klimpert.“

Bei den Kombinierern hat allerdings Grubers triumphaler Auftritt im Einzel-Bewerb über das mäßige Abschneiden der übrigen Österreicher hinweggetäuscht. Und obwohl der Weltmeister nicht müde wurde zu betonen, dass „wir eine super, fest zusammengeschweißte Truppe sind, die zu allem fähig ist“, muss Sepp Schneider für die Medaillenjagd heute noch ein Schäuferl zulegen. Der WM-Debütant wurde Gruber von Cheftrainer Christoph Eugen als Partner zugeteilt. Das Duo kam bei der WM-Generalprobe in Val di Fiemme auf Platz drei. Bei der WM 2013 (ebenfalls in Val di Fiemme) war Gruber mit Willi Denifl zu Silber gesprintet. „Wir brauchen uns nicht zu verstecken“, meinte Gruber auch diesmal und sein Trainer ergänzte: „Vor zwei Jahren hat Bernie es auf der Normalschanze auch verhaut, auf der großen hat er dann im Einzel- und im Teamsprint Silber geholt.“

Wachgerüttelt

Bei den „Adlern“ sind die Aussichten auf eine Medaille aber wohl die besseren. Nachdem sich Schlierenzauer mit dem verblüffenden Silber selbst aus seiner langen Erfolgspause wachgerüttelt hat, soll der Tiroler mit seinem neu gewonnenen Selbstvertrauen auch den Rest des Teams auf seinem Höhenflug mitnehmen. „Da gibt es nicht viel zum Mitnehmen“, winkt der Stubaier jedoch lächelnd ab. Stefan Kraft schwebe sowieso auf Wolke sieben, Michael Hayböck würde wieder „den Turnaround“ schaffen und Manuel Poppinger, der im Einzel das Finale verpasste, hätte daraus auch seine Lehren gezogen. „Ich denke, wir sind gerüstet, die Stimmung ist gut und wir müssen das jetzt durchziehen“, gibt sich Schlierenzauer kämpferisch.

Vorgewarnt

Das Quartett von Cheftrainer Heinz Kuttin hebt heute als Titelverteidiger ab und hat seit 2005 jedes WM-Teamspringen gewonnen. Zudem stellt Österreich mit Kraft (2.), Hayböck (6.) und Schlierenzauer (9.) als einzige Nation drei Athleten in den Top zehn des Gesamtweltcups. Allerdings fehlt heuer noch ein Sieg im Teambewerb. Und zudem warnt Kuttin: „Die Deutschen und Norweger sind mit ihren Weltmeistern Freund und Velta wirklich brandgefährlich.“

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