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KOMMENTAR

Der Aufsässige

Die rot-weiß-rote Kombinierer-Familie schwebte nach dem Meisterstück von Bernhard Gruber natürlich auf Wolke sieben.

Der Dämpfer folgte allerdings tags darauf, als Grubers langjähriger Teamkollege Mario Stecher in Falun seinen Rücktritt verkündete.

Natürlich, mit 37 Jahren zählt der Eisenerzer bereits zum älteren Eisen.

Und nach erneuten Knieproblemen zu Saisonbeginn wollte Stecher heuer der Kombinierer-Knopf auch nicht mehr richtig aufgehen.

Dennoch war es für den zweifachen Team-Olympiasieger ein Schock, als er nicht für die Nordische WM in Falun, die für ihn den würdigen Abschluss seiner Karriere hätte bilden sollen, nominiert wurde.

Enttäuscht über die überraschende Ausbootung übte der zwölffache Weltcupsieger auch entsprechende Kritik an den Verantwortlichen.

Dass er dem Team noch hätte helfen können. Dass er angeblich einer Verjüngung der Mannschaft zum Opfer gefallen sei, die jedoch gar nicht stattgefunden hätte.

Ja, Stecher hat sich nie ein Blatt vor den Mund genommen. Im Gegenteil, der Steirer eckte bei den Obrigkeiten immer wieder an. Doch stets mit konstruktiver Kritik.

Mit seiner Aufsässigkeit prangerte er als einer der ganz wenigen Ungerechtigkeiten an und rüttelte an oft zu festgefahrenen Strukturen.

Ein Grund mehr, warum der Steirer in der Welt des Sports fehlen wird.

Sie erreichen den Autor unter

alexander.tagger@kleinezeitung.at

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