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Das zweite Silber, das golden glänzt

Österreichs „Adler“ landeten im Team-Springen auf der Großschanze hinter Norwegen auf Platz zwei. Zwar ist damit eine tolle Serie gerissen, doch ist die Medaille ein Gewinn.

Auch wenn die heimischen „Adler“ in Falun keinen Weltmeister stellen, haben sie traditionell die meisten Medaillen des diesmal 24-köpfigen ÖSV-Aufgebots abgeräumt. Nach den Bronzenen durch Daniela Iraschko-Stolz und Stefan Kraft auf der „Kleinen“ und Gregor Schlierenzauers Silbernen auf der Großschanze flog nun auch die Mannschaft auf dem großen Bakken hinter Norwegen und vor Polen Silber ein.

Obwohl damit eine tolle Serie gerissen ist (erstmals seit 2005 hat Österreich nicht den WM-Mannschaftsbewerb gewonnen), strahlt dieses Silber wie bereits zwei Tage zuvor jenes vom wiederauferstandenen Schlierenzauer wie Gold. Immerhin präsentiert sich die ÖSV-Truppe quasi mit neuem Gesicht – von den einstigen „Super-Adlern“ ist nur noch Schlierenzauer übrig geblieben. Kraft, Michael Hayböck und Manuel Poppinger, die das Quartett komplettierten, sind allesamt WM-Team-Neulinge.

Dementsprechend groß fiel auch der Jubel im „Adler-Horst“ aus. „Für mich ist dieses Silber nach den verpatzten Wettkämpfen zuvor ein versöhnlicher Abschluss“, resümierte etwa Michael Hayböck, der vor allem auch das derzeit „geniale Klima im Team“ herausstrich. Stefan Kraft, der erstmals als Startspringer in den Bewerb ging, meinte: „Oft kann ich diesen Job nicht machen. Denn hier unten warten und zittern – das kostet mich viel zu viel Nerven. Für mich ist es die zweite WM-Medaille und einfach nur perfekt.“

Manuel Poppinger galt als größtes Fragezeichen in der Mannschaft. Im ersten Durchgang schmierte der Tiroler auch mit 115,5 Metern ab, im zweiten segelte er hingegen zu sensationellen 129,5 Metern. „Ich bin sprachlos. Das ist Wolke sieben und noch höher“, jubelte der 25-Jährige. Und Schlussspringer Schlierenzauer: „Diese Medaille war nicht einfach nur zum Abholen. Ich freue mich für das gesamte Team – da stecken so viele Menschen hinter dem Erfolg. Für mich hat die WM katastrophal begonnen und sehr gut aufgehört. Ich bin glücklich.“

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