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Snowboardcross

Und wieder gewinnt Alessandro Hämmerle

Izzi Hämmerle beim Jubeln auf dem Siegerpodest in Bansko.

Izzi Hämmerle beim Jubeln auf dem Siegerpodest in Bansko.

Der Gaschurner holt sich beim Sprintrennen in Bansko den zweiten Weltcupsieg in Folge – und führt jetzt den Weltcup an.

Von Hannes Mayer

Vor zwei Wochen gewann Alessandro „Izzi“ Hämmerle das technisch so anspruchsvolle Rennen in Solitude, wo es für die Läufer sieben Kurven und zwölf Kurven zu bewältigen galt. Im bulgarischen Bansko wartete das größtmöglichste Kontrastprogramm auf die Boardercrosser. Nämlich ein Sprintrennen mit einer Fahrtlänge von weniger als 20 Sekunden ohne Kurve und mit nur drei Sprüngen. Auch bei diesen völlig anderen Anforderungen war Izzi Hämmerle der Beste im Feld. „Ich hatte im Achtelfinale einen schweren Heat. Als ich mich in dem Lauf souverän durchsetzte, wusste ich, dass alles für mich möglich war“, resümierte der 23-Jährige.

Taktik. Er erreichte das große Finale, wo er seine Taktik änderte. Anders als in den Läufen zuvor sprang er flach über die Sprünge, um so rasch wie möglich wieder Schneekontakt zu bekommen. Die Strategie brachte ihm den Sieg ein, denn dadurch überholte er auf den letzten Fahrtsekunden Pierre Vaultier. Im Fotofinish hatte er einige wenige Zentimeter Vorsprung. „Ich war total unsicher, ob ich vorne war oder nicht. Meine Teamkollegen haben mir die Nachricht überbracht.“ Damit feierte Hämmerle seinen vierten Weltcupsieg seiner Karriere, und eben den zweiten in Folge. In der Stunde des Sieges vergaß der Gaschurner auch seine Serviceleute nicht: „Vor dem großen Finale setzte Schneeregen ein. Meine Serviceleute haben daraufhin nochmals was am Setup geändert. Einfach nur danke dafür.“ Weil die Boardercrosser in Bansko übernachteten, konnte Hämmerle dort seinen Weltcupsieg und seine übernommene Führung im Gesamtweltcup feiern.

Der St. Gallenkircher Markus Schairer, der sich mit dem Sprintrennen nicht anfreunden konnte, wurde 17., Luca Hämmerle belegte Rang 48.

Weltcupstand: 1. Alessandro Hämmerle 2050 Punkte, 2. Omar Visintin 2050 Punkte, 3. Hagen Kearney 1690 Punkte. Weiters: 10. M. Schairer 830 Punkte; 48. Luca Hämmerle 48,90 Punkte

Die expertenmeinung von gino hämmerLe:

Um ein Sprintrennen zu gewinnen, musst du wirklich alles richtig machen. In jedem Lauf. Das ist eine große Herausforderung, die mein Bruder Izzi bravourös bewältigte. Dass er erst im großen Finale flacher über die Sprünge sprang, war clever. Weil er damit für die Entscheidung noch ein Ass im Ärmel hatte. Super gemacht, Izzi!

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