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Von Johannes Emerich

Flop darf keiner dabei sein

Wenige Stunden, nachdem der SC Austria Lustenau im Rahmen des Auftakttrainings seine fünf Neuzugänge präsentiert hatte, verkündete einer der Rivalen um den Aufstieg ebenfalls drei neue Spieler. Die SV Ried nahm den Ex-Internationalen Marko Stankovic, Red-Bull-Youngs­ter Thomas Mayer und den Ex-Austrianer Ilkay Durmus unter Vertrag. Große Namen im Vergleich zu dem, was die Lustenauer an Verstärkungen vermeldeten. Beim ersten Blick auf den vorläufigen Kader fällt es schwer, an den Aufstieg in die Bundesliga zu glauben. Besonders prekär erscheint die Lage in der Innenverteidigung und im zentralen Mittelfeld. Defensiv wurde zwar mit Christoph Kobleder ein solider Verteidiger geholt, der Salzburger wird alleine allerdings kaum die Abgänge von Peter Haring, Christoph Stückler und Marko Stark kompensieren können. Im zentralen Mittelfeld ist die Lücke trotz des Neuzugangs Sandro Djuric ebenfalls weiter groß. João Pedro wird noch einige Wochen ausfallen. Auch das Stürmer-Problem, das seit dem Abgang von Raphael Dwamena akut ist, wurde bisher nicht behoben. Es besteht also weiter Handlungsbedarf, das ist den Verantwortlichen bewusst.

Vier Spieler sollen noch kommen, zwei Brasilianer und zwei gestandene Akteure. Diese vier Chancen gilt es zu nutzen. Denn Transferflops kann sich die Austria in der vielleicht wichtigsten Phase der letzten 15 Jahre jedenfalls keine ­leisten.

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