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Jubel in Alberschwende

Die Vorderwälder, die erst vor fünf Jahren in die Vorarlbergliga aufgestiegen sind, marschierten in die dritthöchste Spielklasse Österreichs. Frederick Sams

Die Vorderwälder, die erst vor fünf Jahren in die Vorarlbergliga aufgestiegen sind, marschierten in die dritthöchste Spielklasse Österreichs. Frederick Sams

Vor 700 begeisterten Fans feiert der FC Alberschwende einen 3:2-Erfolg gegen Admira Dornbirn und sichert sich damit als drittes Wälderteam den Aufstieg in die Regionalliga West.

Von Günther Böhler

Ordentlich Grund zum Feiern gab es gestern am Sportplatz Alberschwende. Mit einem 3:2-Sieg gegen Admira Dornbirn entschieden die Wälder das Fernduell mit dem Dornbirner SV um den Westliga-Aufstieg für sich. Zuvor holten sich die Damen durch einen 4:2-Erfolg gegen die SPG Feldkirch/Rankweil 1b den Titel in der Vorarlbergliga. Und die zweite Garnitur verpatzte an diesem Großkampftag im Vorspiel dem Hohenemser 1b den möglichen Meisterschaftsgewinn in der 3. Landesklasse.

Es war allerdings ein hartes Stück Arbeit, ehe die Herren als drittes Team aus dem Bregenzerwald (Andelsbuch und Bizau waren bereits in der Regionalliga) über Platz zwei – gleichbedeutend mit dem Gang nach oben – jubeln konnten. Esref Demircan (12.) brachte die Gastgeber mit einem Kopfballtreffer zwar früh auf Kurs, doch die Admiraner schlugen schon fünf Minuten später durch Lukas Bertignoll zurück.

DSV kurz Westligist. Zu diesem Zeitpunkt stand es im Duell zwischen Egg und dem DSV noch 0:0. Als jedoch Ahmet Caner in Minute 35 in der Egger Junkerau das 1:0 für die Haselstauder erzielte, war die Reiner-Truppe zumindest für knapp zehn Minuten Westligist.

Wenig später wurde dies gleich in doppelter Hinsicht unterbunden. Denn Eggs Sambatänzer Pereira Rosales sorgte kurz vor der Pause für den Ausgleich und ließ nur drei Minuten nach Wiederbeginn die 2:1-Führung folgen. Zudem stellte in Alberschwende Demircan nur 15 Sekunden nach dem Wechsel den alten Abstand wieder her. Das 2:1 war aber schmeichelhaft, da die Gäste in der ersten Halbzeit mehrfach an FCA-Keeper Julian Hinteregger scheiterten.

Im weiteren Verlauf verpasste es Stefan Betsch (58., 62.) gleich zwei Mal, für die Vorentscheidung zu sorgen, Und nachdem Leopold Arnus in Minute 66 auf 2:2 stellte – kurz davor glich auch der DSV aus – wurde es kurzzeitig nochmals spannend.

Demircan-Triplepack Mit dem 3:2, Demircan (83.) verwertete eine Gmeiner-Flanke volley, war die Sache – zudem siegte Egg 4:3 – endgültig gelaufen.

„Nachdem Langenegg nicht rauf darf, gab es zuletzt viel Gerede. Doch in unserem Verein haben letztendlich alle das Ziel Aufstieg anvisiert, und wir freuen uns auf die Herausforderung“, ließ FCA-Coach Goran Sohm-Milovanovic, der 16 Alberschwender in seinem Kader hat, überglücklich wissen.

In der Relegationsfrage sorgte Nenzing mit einem 4:1-Heimsieg gegen Röthis für klare Verhältnisse. Somit müssen die Bizauer gegen den Landesliga-Dritten BW Feldkirch bestehen, um weiter oben zu bleiben. Apropos Landesliga: Der SV Ludesch darf nach einem 5:0 gegen Hatlerdorf in der Saison 2017/18 als zweiter Aufsteiger in dieser Liga spielen. Und auch der VfB Bezau darf in der Relegation gegen FC Schlins noch hoffen. Und in der 2. Landesklasse ließ sich Bürs Platz zwei nicht mehr nehmen.

Die noch zwei offenen Meistertitel gingen an das Altacher 1b (3. LK), und in der 5. LK (Oberland) machte es das Frastanzer 1b den Großen nach.

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