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Altach muss nach Georgien

Kristijan Dobras spielt per sofort für den SCR Altach und ist auch im Europacup bereits einsatzberechtigt. GEPA

Kristijan Dobras spielt per sofort für den SCR Altach und ist auch im Europacup bereits einsatzberechtigt. GEPA

Chikhura Sachkhere heißt der Gegner in der ersten Runde der Europa-League-Qualifikation. Mit Dobras wurde außerdem ein neuer Spieler verpflichtet.

Von Sebastian Rauch

Der SCR Altach bekommt es in der ersten Runde der Qualifikation zur Europa League mit dem georgischen Vizemeister FC Chikhura Sachkhere zu tun. Die Kleinstadt hat lediglich 6000 Einwohner und das Stadion fasst nicht mehr als 2000 Besucher. Dennoch schlägt sich der Klub auch heuer wieder durchaus passabel in der Meisterschaft, die derzeit voll im Gange ist. Nach 17 gespielten Runden steht Altachs Gegner auf dem vierten Tabellenplatz und hatte zuletzt aus sechs Spielen 13 Punkte (vier Siege und ein Remis) verbuchen können. „Es ist natürlich ein Nachteil, dass sie voll in der Meisterschaft stehen und wir noch nicht. Aber es gibt keinen Grund zu jammern, denn der Verein hat in der vergangenen Saison 36 Runden dafür gekämpft, im Europacup zu spielen, und jetzt freuen wir uns drauf“, sagt Trainer Klaus Schmidt.

Mehr Videomaterial. Die bereits laufende Meisterschaft hat aber natürlich auch für Altach Vorteile. Dadurch ist es leichter, an Videomaterial des Gegners zu kommen. Die Georgier hingegen müssen sich mit dem Material, welches sie aus der Vorsaison, als noch ein anderer Trainer in Altach das Sagen hatte, begnügen.

Auch die lange Anreise schreckt Spieler und Trainer nicht ab. „Wir müssen es so nehmen, wie es gekommen ist. Sicherlich sind es Reisestrapazen, aber wir werden so vorbereitet sein, dass wir am Spieltag zu hundert Prozent fit sind. Das ist kein Problem“, ist Kapitän Philipp Netzer wenig beeindruckt.

Heimspiel in Altach. Das erste Spiel findet am 29. Juni in Georgien statt, das Rückspiel geht eine Woche später in der Cashpoint Arena über die Bühne. Die Anstoßzeiten werden in den kommenden Tagen fixiert. Die ersten beiden Runden dürfen die Altacher noch im heimischen Schnabelholz absolvieren, bei einem Aufstieg in die dritte Runde müssten sie wie 2015 nach Innsbruck ausweichen. Grund ist die Anzahl der Sitzplätze. Die Cashpoint Arena bietet bei internationalen Spielen 3350 Personen Platz, zu wenig für Runde drei, wo vonseiten der UEFA mindestens 4500 Sitzplätze gefordert sind. Der Gegner für die zweite Runde stünde im Falle eines Weiterkommens auch schon fest. Der weißrussische Cupsieger Dinamo Brest wäre die nächste zu nehmende Hürde.

Neuer Spieler. Den Kader für die beiden Spiele gegen Chikhura Sachkhere mussten die Rheindörfler bei der UEFA bereits gestern nennen. Mit dabei ist auch Kristijan Dobras, dessen Wechsel von Sturm Graz zu Altach gestern Nachmittag fixiert wurde. Der Mittelfeldspieler war bereits 2015 ein Thema in Altach, entschied sich dann aber für die Steirer. Nun, mit etwas Verspätung, ist der 24-jährige Flügel aber doch im Ländle gelandet – mit einem Vertrag bis Sommer 2018 samt Option auf eine weitere Saison. Dobras spielte in der abgelaufenen Saison in Graz keine große Rolle, kam in 13 Spielen nur zu 301 Einsatzminuten. Sein Vertrag bei den Steirern war eigentlich noch bis Sommer 2018 gültig, über eine mögliche Ablösesumme herrscht vonseiten der Vereine Stillschweigen.

Durch die Verpflichtung des kroatisch-österreichischen Doppelstaatsbürgers ist auch ein Engagement von Christopher Drazan vom Tisch. Der ehemalige Rapidler konnte im Trainingslager aufgrund mangelnder Fitness nicht überzeugen und reiste bereits am Montag wieder ab.

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