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Es geht langsam aufwärts

Red Bull rückt der Spitze immer näher. Aber reicht das schon für einen Sieg? Vermutlich heute in Baku noch nicht.

Von Karin Sturm aus Baku

Vor dem Qualifying hatten einige Experten Red Bull in Baku sogar den Sprung in die erste Startreihe zugetraut, am Ende waren es die Ränge fünf für Max Verstappen und zehn für Daniel Ricciardo. Verstappen, der im letzten Anlauf eigentlich immer seine beste Runde dreht, schaffte keine Verbesserung mehr und fiel hinter die beiden Mercedes und die beiden Ferrari zurück. „Ich war auf dieser entscheidenden Runde schon drei Zehntel schneller als vorher, aber dann bekam ich ein Problem mit der Getriebe-Synchronisation und habe auf den Geraden viel Zeit verloren“, erklärte er.

Die Silberpfeile wären sowieso außer Reichweite gewesen. „Wir müssten 0,4 Sekunden schneller fahren als die, weil das die Zeit ist, die sie allein auf der Geraden holen, wenn sie im Qualifying die Leistung hochdrehen“, hatte Red-Bull-Motorsport-Koordinator Helmut Marko geunkt. Tatsächlich fuhren vor allem Lewis Hamilton, der sich mit einer absoluten Traumrunde die 66. Pole Position seiner Karriere sicherte, und Valtteri Bottas in einer anderen Liga.

Grundsätzlich war man bei den Bullen in Baku mit den Fortschritten, die sich allmählich einstellen, aber zufrieden. „Es war auf jeden Fall ein Schritt nach vorne,“ betonte Verstappen trotz der Enttäuschung. „Man spürt, dass wir ein paar mehr PS haben, das ist schon einmal gut, auch wenn man natürlich immer noch mehr will.“

Red Bull hatte für das achte Saisonrennen einige Updates mitgebracht: Das Team hatte zu Hause in Milton Keynes an der Aerodynamik weitergearbeitet, Renault für die Power-Strecke in Aserbaidschan mit neuen Mappings am Motor gefeilt. „Nicht schlecht für den Anfang“, rief Marko schon am Freitag im Fahrerlager Renault-Teamchef Cyril Abiteboul hinterher. „Wir fahren einen flachen Heckflügel und sind in den Kurven trotzdem schnell. Das Auto ist gut ausbalanciert und vermittelt den Fahrern Vertrauen,“ stellte Marko fest.

Verstappen ist für heute vorsichtig: „Es wird sehr schwer, da vorne zu bleiben. Aber zumindest ist unsere Pace besser als sonst“, meinte der Holländer. Für das Rennen sollten beide keine so schlechten Karten haben. Die Longruns am Freitag sahen stark aus: Verstappen und Ricciardo fuhren da eine durchschnittliche Zeit von 1:46,7 Minuten. Besser war nur Sebastian Vettel mit 1:46,6 Minuten.

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