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Fussball

Gastgeber Russland ist bereits ausgeschieden

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Beim Confederations Cup müssen die Russen die Segel streichen. Deutschland trifft heute auf Kamerun.

Fußball-Europameister Portugal und Mexiko sind gestern als erste Teams ins Halbfinale des Confederations Cup eingezogen. Die Portugiesen feierten in St. Petersburg gegen Neuseeland mühelos einen 4:0-Erfolg. Die Mexikaner hatten mit Gastgeber Russland in Kasan deutlich mehr Mühe, behielten aber mit 2:1 die Oberhand. Das reichte hinter Cristiano Ronaldo und Co. für Rang zwei in Gruppe A.

Damit ist zum ersten Mal seit Südkorea 2001 ein Confed-Cup-Ausrichter bereits nach der Gruppenphase aus dem Bewerb ausgeschieden. Portugal trifft aufgrund des besseren Torverhältnisses als Mexiko auf den Zweiten der Gruppe B. Dort liegt vor den letzten Spielen Chile vor den punktegleichen Deutschen (je 4 Punkte) voran. Australien und Kamerun haben erst einen Zähler gesammelt.

Während die Chilenen auf Australien treffen, bekommt es der Weltmeister mit Kamerun zu tun. Bei den Afrikanern steht mit Nicolas Ngamaleu ein Spieler des SCR Altach im Kader, der bisher aber über einen Kurzeinsatz gegen Chile nicht hinauskam. Deutschlands Bundestrainer Joachim Löw bangt vor dem letzten Gruppenspiel um den Einsatz von Emre Can. Der Mittelfeldspieler musste gestern das geheime Abschlusstraining vorzeitig abbrechen, wie der Bundestrainer in Sotschi berichtete: „Can ist umgeknickt und im Rasen hängengeblieben.“

Pause für Draxler. Löw plant heute mehrere Umstellungen gegenüber dem 1:1 gegen Chile. So könnten Kapitän Julian Draxler und auch Jonas Hector mal eine Pause erhalten, sagte er. Der kampfstarke Antonio Rüdiger wird in die Abwehrreihe zurückkehren. Der Einzug ins Halbfinale sei das „absolute Ziel“, erklärte Löw. Dafür würde dem Weltmeister gegen Kamerun bereits ein Unentschieden reichen.

Löw erwartet gegen den noch sieglosen Afrikameister, der zum Weiterkommen gewinnen muss, „das laufintensivste und körperlich anstrengendste Spiel“ im bisherigen Verlauf des Turniers. „Das wird absolut kein Selbstläufer“, sagte der Bundestrainer zum Spiel.

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