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SCR Altach

Schmidt und Ngamaleu lernen sich heute erstmals kennen

Ngamaleu soll für Altach heuer die Tore schießen. APA

Ngamaleu soll für Altach heuer die Tore schießen. APA

Der Trainer und sein Stürmer treffen sich einen Tag vor dem ersten Pflichtspiel in Tiflis zum ersten Mal.

Seit zweieinhalb Wochen ist Klaus Schmidt nun Trainer des SCR Altach. Und obwohl der Steirer mit der Mannschaft bereits im Trainingslager war, so gibt es dennoch einen Spieler, den der Steirer noch nie persönlich getroffen hat. „Ich kenne ihn nur aus Funk und Fernsehen“, sagt der 49-Jährige salopp.

Die Rede ist von Nicolas Moumi Ngamaleu, der seit der Ankunft des neuen Übungsleiters in Altach mit der Nationalmannschaft Kameruns unterwegs war. Beim Confederations Cup spielte der Stürmer für sein Heimatland und konnte im letzten Spiel gegen Deutschland sogar mit einem Assist aufwarten. Nach dem Ausscheiden der Afrikaner am Sonntag reiste Ngamaleu direkt nach Tiflis und wird dort heute erstmalig auf seinen neuen Chef treffen.

Mit viel Rückenwind. Schmidt freut sich auf das Kennenlernen und hofft, dass die Einsätze im Nationalteam und die Torvorlage seinem Angreifer zusätzliches Selbstvertrauen beschert haben, dass dieser in Georgien in die Mannschaft tragen wird. „Ein Spiel gegen Deutschland und dann auch noch ein Assist. Das sind Momente, die erlebst du als Profi nicht jeden Tag. Ich hoffe, er bringt eine Frische mit. Laut den Erzählungen ist er ein erfrischender Typ und nach seinen Auftritten beim Confed-Cup wird er vor Selbstvertrauen nur so sprühen“, sagt Schmidt.

Kadersituation. Ob Ngamaleu gegen Chikhura Sachkhere gleich in der Startelf stehen wird, kann Schmidt im Vorfeld noch nicht beantworten. Zuerst möchte er das Gespräch mit seinem Schützling suchen, um zu eruieren, wie es um dessen Fitness und Bereitschaft bestellt ist. Schmidt verlässt sich dabei auch viel auf sein Gefühl und welchen Eindruck der Kameruner im Vier-Augen-Gespräch hinterlässt. „Das muss ich spüren, da will ich aber nicht vorgreifen, weil wir auch noch nicht telefoniert haben.“

Definitiv nicht spielen werden hingegen Andreas Lienhart und Jan Zwischenbrugger. Die Verteidiger haben noch mit Verletzungen zu kämpfen und werden zu Rehazwecken in Vorarlberg bleiben. Auch Boris Prokopic ist noch nicht einsatzfähig. Valentino Müller und Johannes Tartarotti befinden sich auf Maturareise und werden daher nicht mitfliegen. Andreas Lukse fällt zwar aus, wird die Maschine nach Tiflis aber besteigen und die Mannschaft von der Tribüne aus anfeuern. Auch wenn sich Schmidt noch nicht festgelegt hat, ob Martin Kobras oder Neuzugang Filip Dmitrovic im Tor stehen wird, deutet vieles auf den Vorarlberger hin.

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