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Regionalliga West

Ländle-Duell der Nachzügler

In der Vorsaison trennten sich der Hard und Dornbirn zwei Mal unentschieden (3:3 in Hard, 1:1 in Dornbirn). Frederick Sams

In der Vorsaison trennten sich der Hard und Dornbirn zwei Mal unentschieden (3:3 in Hard, 1:1 in Dornbirn).

 Frederick Sams

Der FC Hard hat heute im Waldstadion (15 Uhr) den FC Dornbirn zu Gast. Im Kampf um den Anschluss ans Tabellenmittelfeld zählt für beide Mannschaften nur ein Sieg.

Von Günther Böhler

Das hätte vor Saisonbeginn wohl keiner gedacht, dass die Harder und Dornbirner knapp vor Halbzeit in der Meisterschaft – an diesem Wochenende steht die 14. Runde auf dem Programm – im unteren Tabellendrittel zu finden sind. Bei Unentschieden-Spezialist FC Hard fehlen zwar nur drei Punkte auf Platz sieben, beim FC Dornbirn hingegen sind es allerdings schon doppelt so viele. Zudem sind die Messestädter am letzten Spieltag mit der Heimpleite gegen Schlusslicht Pinzgau Saalfelden noch tiefer in die Krise geschlittert. Um im Waldstadion bestehen zu können, müssen die seit acht Runden sieglosen Rothosen also heute ein ganzes anderes Gesicht zeigen.

Heimserie im Rücken. Die Hausherren gehen somit, obwohl in Derbys bekanntlich eigene Gesetze herrschen, als Favorit ins Rennen. Dies wird auch durch die beachtliche Westliga-Heimserie, die Eisele-Schützlinge sind seit sieben Partien ohne Niederlage, unterstrichen. Weiters haben die Harder in dieser Saison noch kein Ländle-Duell verloren, und bei den Dornbirnern sieht die Sache genau umgekehrt aus.

Die Fans können sich auf ein spannendes Spiel mit vielen Emotionen freuen. Und speziell für FCD-Coach Markus Mader birgt dieses Duell eine ganz besondere Brisanz. Denn der mittlerweile 49-Jährige wurde vor knapp fünf Jahren vom FC Hard mitten im Herbstdurchgang – nach elf Runden hatte man sechs Punkte auf dem Konto – als Trainer abserviert.

Mit dem VfB Hohenems und dem FC Alberschwende müssen heute zwei Teams in der Fremde antreten. Die Emser wollen beim SV Wals-Grünau ihren Erfolgslauf – sechs Spiele ist die Plakalovic-Truppe schon unbesiegt – fortsetzen. Es ist allerdings Vorsicht angesagt, denn der Salzburger Aufsteiger liegt nur einen Zähler hinter den auf Rang fünf liegenden Grafenstädtern. Einen noch stärkeren Gegner bekommen die Bregenzerwälder in Schwaz vorgesetzt. Die Tiroler haben aus den letzten fünf Spielen elf Punkte erobert und liegen auf Platz vier. Der Ländle-Aufsteiger hingegen ist Vorletzter und stellt mit 34 Gegentreffern die schlechteste Defensive der Liga.

Neuen Lauf starten. Am Sonntag (15 Uhr) kommt es im Altacher Schnabelholz zum Fohlen-Duell mit Wacker Innsbruck. Die jungen Rheindörfler führen die Heimtabelle an, und daher wird mit weiterem Punktezuwachs gerechnet. Dieser blieb durch die Niederlage bei Leader Grödig in der letzten Runde zwar aus, doch gegen die Innsbrucker, die zuletzt gegen die Aufsteiger Kitzbühel (1:3) und Wals-Grünau (0:5) verloren haben, wollen die Berchtold-Akteure gleich einen neuen Erfolgslauf starten.

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