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Warum Erfolg auch eine Frage der Farbe ist

Fremdes Terrain: wie sich die Stars des Winters auf dem Laufsteg schlagen – und wie wichtig ihnen Mode wirklich ist.

In einem sind sich die Ski-Damen alle einig: „Nein, Modeschauen, das ist nicht meins, da bleib ich lieber beim Skifahren“, sagte etwa Katharina Truppe lachend. Die Kärntnerin erlebte in Salzburg – wo die ÖSV-Stars auch heuer gastierten, um die Skikleidung des kommenden Winters vorzustellen – ihre Premiere als Model: „Und das macht mich fast ein wenig nervös“, meinte sie. Grundsätzlich gilt für sie, „dass in Sachen Mode eher meine Schwester das Sagen hat“. Ihr Tipp für den Winter: „High Heels sind aus, hat sie mir gesagt.“ Bei den Ski-Damen die Nummer eins in Sachen Mode ist Stephanie Venier. Die WM-Silberne in der Abfahrt, Spitzname „Tante Gucci“, winkt aber ab, wenn es ums Modeln geht: „Nein, das brauch ich nicht. Wir führen uns nur gegenseitig unsere Einkäufe im Team immer vor“, sagt die Tirolerin. Auf die Frage, was das „Must-have“ des kommenden Winters ist, deutet sie nur auf ihre Füße und ihre silber glitzernden Sneakers auf nahezu Plateausohlen. Samt dem lachend vorgetragenen Spruch: „Wer den Glitzer nicht ehrt, ist das Einhorn nicht wert!“ Alles klar, oder?

Und wirklich: Auch in Sachen Rennanzug machen sich die Damen Gedanken. Und Venier stellt zusammen mit Ramona Siebenhofer fest: „Die Rennanzüge schmeicheln diesmal der Figur, das ist gut.“ Warum? „Weil man sich ja selbst immer bei den Videoanalysen anschauen muss, da trifft es sich, wenn man gut aussieht“, sagt sie und Siebenhofer ergänzt lachend: „Aber wir schauen eh immer gut aus.“ Klar ist: Das Design, ähnlich wie jenes der WM in St. Moritz, gefällt. „Ich mag den Retro-Look“, sagte Cornelia Hütter nach kurzer Beratung mit Super-G-Weltmeisterin Nicole Schmidhofer. Was sie sonst in Sachen Mode meint: „Im Sommer war Colour-Blocking in – Farben kombinieren, die gar nicht zusammenpassen. Alles, was sich schlagt halt.“

Womit wir bei Farben sind – und die spielen vor allem bei Skispringern eine Rolle, wie Michael Hayböck, der sich gerade zum Staatsmeister gekürt hat, erklärt: „Das spielt wirklich eine Rolle. Der Stoff – ob er glatt ist, ob er rauer ist – und die Farbe. Weil Farben andere aerodynamische Eigenschaften haben“, sagt er und ergänzt: „Insofern hat auch die Farbe für mich eine sportliche Bedeutung und nicht nur eine ästhetische. In gewissen Farben springt man einfach besser.“ Eine der Lieblingskombis des Oberösterreichers: blau und weiß …

Weiß, das ist auch die Farbe, in der die Skicrosser diese Saison ins Rennen gehen werden. „Vielleicht, damit uns die Gegner beim Überholen nicht so schnell im Augenwinkel sehen, sozusagen Tarnfarbe“, mutmaßte da die Steirerin Katrin Ofner. Was ihr Modetipp für den Winter ist: „Ein rosa Helm gehört dazu!“ Wobei: Viele Stars des Winters hatten in Sachen Modeschau vor dem Freitag noch eine weiße Weste. Snowboarder Benjamin Karl kennt das Prozedere – und kommt immer wieder gern. „Es kann nie schaden, wenn dir die Leute zujubeln“, meint er grinsend. Und: „Im Ernst: Auch wir haben heuer im Bereich der Kleidung wieder viel verbessert!“ Michael Schuen

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