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Aufholjagd bleibt unbelohnt

Die Wälder waren gestern von den Grödnern nicht zu bremsen. Sams

Die Wälder waren gestern von den Grödnern nicht zu bremsen. Sams

Spielbericht. Die VEU Feldkirch muss sich zu Hause dem HC Pustertal mit 2:4 geschlagen geben. Die Bregenzerwälder besiegen Gröden mit 5:1, und die Lustenauer verlieren 3:5 in Cortina.

Vor knapp 1700 Fans in der Vorarlberghalle nahmen die Feldkircher das Duell mit den Pustertalern mit einstündiger Verspätung in Angriff. Beim Bus der Gäste hatte in Sterzing der Turbo seinen Geist aufgegeben, und es musste ein Ersatzgefährt angefordert werden. Der „Turbo“ der Cracks aus Norditalien war gestern allerdings in Ordnung, und VEU-Keeper Alex Caffi konnte sich gegen seine Landsleute nicht über Arbeitsmangel beklagen.

Nach kurzem Beschnuppern, bei dem aufseiten der Feldkircher Daniel Fekete (3.) und Smail Samardzic (5.) zu guten Möglichkeiten kamen, bissen die Wölfe in Minute acht erstmals zu.

Von 0:2 auf 2:2. Raphael Andergassen blieb im zweiten Versuch gegen Caffi Sieger. Nun gaben die Südtiroler den Ton an, und kurz vor dem ersten Wechsel legte Sean Ringrose zum 2:0 nach. Im Mitteldrittel zeigten die Hausherren deutlich mehr Einsatz, hatten aber auch Glück, nicht das dritte Gegentor – Eric Pance (23.) traf die Stange – zu kassieren. Doch eine Minute später gelang Feldkirch in Überzahl der Anschlusstreffer. Kristof Reinthaler fand nach Birnstill-Zuspiel die Lücke. Nun agierten die Montfortstädter auf Augenhöhe, und der Ausgleich durch Kevin Puschnik, der in Minute 34 ein Solo erfolgreich abschloss, ging daher völlig in Ordnung. Im letzten Abschnitt ging es munter hin und her. Durch Treffer von Ringrose (45./PP) und Andergassen (57.) zum 4:2 blieb die Aufholjagd der VEU aber unbelohnt.

Ban in Torlaune. Der EC Bregenzerwald legte vor eigenem Publikum im Duell mit dem HC Gröden einen wahren Blitzstart hin. Nach nur 87 Sekunden brachte Daniel Ban die Hausherren mit 1:0 in Front. Die Antwort der Südtiroler ließ nicht lange auf sich warten. Simon Pitschieler (6.) bezwang ECB-Keeper Miesa Pietilä. Das blieb aber das einzige Mal, dass der Finne die Scheibe aus seinem Kasten fischen musste. Mit einer Fangquote von 97,3 Prozent war der Schlussmann der Wälder, zusammen mit der ersten Linie, der entscheidende Faktor für den zweiten Heimsieg.

Dieser wurde allerdings erst durch ein furioses Schlussdrittel fixiert. Daniel Ban brachte die Tupamäki-Truppe mit zwei weiteren Treffern (42., 48.), beide Male lieferte Raphael Wolf die Vorarbeit, mit 3:1 in Führung. Und als die Italiener alles nach vorne warfen, machte Daniel Ban (58.) mit seinem vierten Torerfolg endgültig alles klar. Den Schlusspunkt zum 5:1 setzte dann Dominic Haberl zwölf Sekunden vor Spielende.

Lustenau musste sich trotz einer 2:0-Führung nach zwanzig Minuten in Cortina mit 3:5 geschlagen geben.  Günther Böhler

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