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Neue Lust und ein Traumfinale

Vor drei Wochen lagen sich Rafael Nadal und Roger Federer noch in Prag in den Armen, als sie beim Laver Cup Seite an Seite im Doppel einen Punkt und am Ende den Sieg Europas über den Rest der Welt fixiert hatten. Heute (10.30 Uhr, Sky live) stehen die beiden Superstars wieder am Platz, allerdings auf der jeweils anderen Seite des Netzes. So kommt es im Endspiel des Schanghai-Masters zum 38. Duell der Giganten. Nadal (7:5, 7:6 im Halbfinale über Marin Cilic) hat gegenüber Federer (3:6, 6:3, 6:3 gegen Juan Martin del Potro) im „Head to head“ mit 23:14 die Nase vorne.

Bleiben wir bei Nadal. Der Weltranglisten-Erste hat nun Frankreichs Ex-Sportministerin Roselyne Bachelot wegen übler Nachrede auf 100.000 Euro Schadenersatz geklagt. Die Politikerin hatte den Iberer 2016 des Dopings bezichtigt. Deshalb wäre Nadal 2012 für sieben Monate von der Tennisbühne verschwunden. Der zehnfache Paris-Triumphator legte nun aber die medizinischen Unterlagen für sein damals lädiertes Knie vor.

Keine guten Nachrichten gibt es von Andy Murray, der wegen einer langwierigen Hüftverletzung seinen Start für das Paris-Masters absagen musste. Dennoch soll noch die Chance auf einen Auftritt des Schotten bei den am 23. Oktober startenden Erste Bank Open in Wien leben. Die endgültige Entscheidung fällt laut Turnierboss Herwig Straka am Montag.

Bei den Upper Austria Ladies in Linz steht das Finale. Dort duellieren sich heute (15 Uhr, ORF Sport+ live) die topgesetzte Magdalena Rybarikova (SVK) und Barbora Strycova (CZE). Für positive Schlagzeilen sorgte Barbara Haas. Nach dem Auftakt-Aus in Linz bezwang die 21-Jährige in der ersten Luxemburg-Runde Anna-Lena Friedsam 7:6, 7:5.

In der Wiener Stadthalle könnte heuer übrigens auch Sebastian Ofner im Hauptbewerb aufschlagen. Da Straka zwei Österreichern eine Wild Card in Aussicht gestellt hat, Gerald Melzer zur selben Zeit aber in Südamerika spielt, könnten diese an Andreas Haider-Maurer und Ofner gehen. Der Mürztaler, der zuletzt nach einer Serie an Auftakt-Niederlagen beim Challenger in Ortisei zumindest eine Runde gewinnen konnte, spielt heute Qualifikation in Antwerpen. „Ich war im Spätsommer komplett leer, habe mir eine Pause gegönnt. Nun sind Energie und Lust wieder da“, sagt der St. Mareiner, für den Günter Bresnik auf der Suche nach einem Ausrüster ist. Die Vorbereitung für 2018 wird der Steirer im Dezember auf Teneriffa absolvieren – mit Dominic Thiem. Alexander Tagger

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