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Kommentar

Die Pflicht des Verbandes

Manchen mag das Thema ÖFB vielleicht schon zu viel sein. So wie manchen die TV-Debatten vor der Wahl zu viel waren. Die schlechte Nachricht: Die Wahldiskussionen werden nun in Koalitionsverhandlungswasserstände münden. Genauso, wie die Sportdirektordiskussionen in Wasserstandsmeldungen rund um die Teamchefsuche münden.

Klar ist bisher nur eines: Die Liste, die der neue Sportdirektor angefertigt hat, umfasst wirklich alle Namen, die infrage kommen, um nur ja keinen zu vergessen und sich danach nicht verantworten zu müssen. Vielleicht muss man genau deswegen umso genauer hinsehen.

Eines darf man nicht vergessen: Der ÖFB ist der mit Abstand höchstsubventionierte Sportverband des Landes. Allein aus der besonderen Sportförderung gingen im Jahr 2017 laut BSFF-Statusbericht über 6,4 Millionen Euro an den ÖFB – allein 3,6 Millionen übrigens für den Posten „Personal Verbandsmanagement“.

Soll heißen: Der Steuerzahler hat das Recht, zu hinterfragen, wie die zwei sportlich wichtigsten Posten im ÖFB vergeben werden.

Der Verband wiederum hat die Pflicht, nicht nur einer Gruppe den Zettel „Taskforce“ umzuhängen und wenig Arbeit gut zu verpacken, um dann doch nur aus dem Bauch heraus und nach Sympathien zu entscheiden.

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