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Der EHC beendet den Heimfluch

Der EHC Lustenau blieb erstmals ohne Gegentreffer. Schlussmann Mikko Rämö war ein sicherer Rückhalt. Dietmar Stiplovsek

Der EHC Lustenau blieb erstmals ohne Gegentreffer. Schlussmann Mikko Rämö war ein sicherer Rückhalt.
 Dietmar Stiplovsek

Nach drei knappen 2:3-Niederlagen in der Rheinhalle gehen die Lustenauer erstmals als Sieger vom Eis. Die Wälder sind heute im Südtirol bei Neumarkt zu Gast.

Es ist geschafft. Der EHC Lustenau fährt mit einem 4:0 gegen den HC Gröden seinen ersten Sieg vor eigenem Publikum in der laufenden Meisterschaft ein. Matchwinner vor magerer Kulisse – nur 550 Fans waren in der Rheinhalle – war der Amerikaner Jason DeSantis, der beim heiß ersehnten Ende des Heimfluchs gleich drei Treffer beisteuerte. Den beiden Kontrahenten war im Startabschnitt ganz klar anzumerken, dass sie im Moment nicht gerade vor Selbstvertrauen strotzen. Bis auf den ersten Warnschuss der Südtiroler durch Samuel Moroder (2.) gab es in der Anfangsphase keine nennenswerten Aktionen. In Minute sechs traten erstmals die Hausherren gefährlich in Erscheinung. Thomas Auer setzte den Puck aber neben das Gehäuse. Kurz darauf folgte das erste Überzahlspiel der Lustenauer, welches auch gleich genutzt wurde. DeSantis stellte mit einem Weitschuss auf 1:0.

Und fast hätte Jürgen Tschernutter (10.) nachgelegt, doch sein Schuss nach einem Konter verfehlte das Ziel. Im weiteren Verlauf lieferten die Tabellennachzügler Schonkost ab, wobei Gröden seine „beeindruckende“ Negativstatistik im Powerplay in dieser Saison auf zunächst 42 Versuche ohne Torerfolg – weitere drei folgten bis zum Spielende – erhöhte.

DeSantis fasst sich Herz. Im Mitteldrittel änderte vorerst nichts am Geschehen. Doch dann fasste sich DeSantis (27.) erneut aus der Distanz ein Herz und erhöhte wuchtig auf 2:0. Und weil es so schön war ließ der 31-Jährige Verteidiger, der die Jahre zuvor in der EBEL bei Innsbruck und dem KAC seine Schuhe schnürte, im Powerplay mit einem Blueliner (30.) seinen dritten Treffer folgen. Gäste-Keeper Giancarlo Kostner musste daraufhin für Martin Rabanser Platz machen und der neue Mann hielt zunächst einmal seinen Kasten sauber. Selbst als die Lustenauer eine Minute mit zwei Mann mehr am Eis waren blieb es beim 0:3-Rückstand der Italiener. Einmal geht’s noch lautete das Motto in den letzten zwanzig Minuten und nun konnte sich auch ein EHC-Stürmer in die Scorerliste einschreiben. Philip Putnik verwertete in der 45. Minute ein ideales Koczera-Zuspiel zum 4:0 und dabei blieb es auch bis zur Schlusssirene.

Tiger gegen Wildgänse. Heute Abend tritt der EC Bregenzerwald in der Fremde gegen den Tabellenvorletzten HC Neumarkt an. Dabei wollen die Tiger klarerweise erneut einen Dreier als Beute machen. Ein durchaus realistisches Vorhaben, denn die Wildgänse mussten bisher in allen neun Meisterschaftsspielen Federn lassen.

 Günther Böhler

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