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Frauen spielen zweite Geige

Österreichs Frauen-Nationalteam trifft heute in St. Pölten auf die Niederlande, da die Merkur-Arena in Graz nicht verfügbar ist.

Ein Sommermärchen hat das österreichische Frauen-Nationalteam geschrieben und eine Euphorie entfacht. Aber ein Kapitel ist nach dem Halbfinaleinzug bei der EM noch offen – sich mit dem regierenden Europameister zu messen. Das geschieht heute, wenn die Mannschaft von Teamchef Dominik Thalhammer in St. Pölten in einem Freundschaftsspiel auf die Niederlande trifft.

Sturm geht vor. Beinahe wäre die heutige Partie gegen die Niederlande in der Merkur-Arena in Graz ausgetragen worden. Da aber der SK Sturm bereits am Samstag daheim eine Bundesliga-Partie gegen Mattersburg bestreitet, reicht das Zeitfenster nicht aus. „Zwei Tage muss man für die Reinigung der Tribünen einberechnen, dazu sollte das Stadion einen Tag vor der nächs­ten Veranstaltung übergeben werden“, sagt Stadion-Betriebsleiter Hannes Knoll.

Auch für das nächste WM-Qualifikationsspiel der Österreicherinnen am 23. November gegen Israel wäre Graz als Austragungsort infrage gekommen. Erneut steht für Sturm zwei Tage darauf ein Heimspiel an. Verschiebungen in der Bundesliga sind aufgrund der Fernsehverträge kurzfristig nur bei Europacup-Verpflichtungen der Bundesliga-Klubs möglich. Hätte der österreichische Fußballbund (ÖFB) bereits vor der Saison die Termine gewusst, wäre dies im Spielplan der Bundesliga dementsprechend berücksichtigt worden. Sturm hätte dann einfach auswärts gespielt.

Vorbereitung. Für die Truppe von Teamchef Dominik Thalhammer ist das Spiel gegen die Niederlande die Generalprobe für die wichtigen WM-Quali-Spiele gegen Israel und vor allem Spanien im November. „Das jetzt ist ein Spiel, wo es um Entwicklung geht“, sagte ÖFB-Teamchef Dominik Thalhammer. Das Ergebnis steht nicht im Vordergrund. „Entwicklung ist nicht immer linear, da gibt es auch das eine oder andere Mal einen Rückschritt. Das nehmen wir in Kauf, das hat uns auch vor der Euro nie nervös werden lassen“, gab der 47-Jährige Einblick.

Vor der Euro hatte es sich als goldrichtig herausgestellt, gegen hochkarätige Teams zu testen. Beim Ernstfall EM passte auch deshalb die Leistung, die bei der Premiere den sensationellen Halbfinaleinzug möglich machte. Dieser Weg wird nun fortgesetzt. „Es ist wieder eine Möglichkeit, zu sehen, wo man steht und wo noch Dinge sind, die man vielleicht optimieren kann“, meinte Thalhammer.

Gegen die Niederländerinnen hatte die ÖFB-Auswahl bereits am 13. Juni getestet und aufgrund von zwei frühen Gegentreffern 0:3 verloren.

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