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Bregenz Handball

Bregenz rehabilitiert sich erneut

Nico Schnabl wurde nur selten ins Spiel gebracht. Der Rechtshänder traf ein Mal.GEPA/Lerch

Nico Schnabl wurde nur selten ins Spiel gebracht. Der Rechtshänder traf ein Mal.
GEPA/Lerch

Der Rekordmeister läuft gegen Bruck lange einem Rückstand hinterher und gewinnt am Ende dennoch deutlich (29:22). Eine Leistungssteigerung nach der Pause macht die Wiedergutmachung möglich.

Von David Niederer

Die Situation vor der Begegnung gegen den HC Bruck war keine ganz ungewohnte für die Seestädter. Wieder einmal musste die Mannschaft von Jörg Lützelberger nach einer enttäuschenden Leistung im Spiel zuvor eine Reaktion zeigen. Auf der Suche nach der fehlenden Konstanz sollten daher gestern vor eigenem Publikum die Steirer als Aufbauhilfe herhalten. Doch diesen Gefallen tat der Tabellennachzügler den Landeshauptstädtern zu Beginn nicht.

Bregenz mit Problemen. Die Gäste – nach dem überraschenden 32:26-Sieg gegen Schwaz vor einer Woche mit viel Selbstvertrauen ausgestattet – boten dem Favoriten in der Anfangsphase ordentlich Paroli, sodass Frühstück und Co. erst nach 15 Minuten den Vorsprung erstmals auf mehr als ein Tor ausbauen konnten (6:4). Mit Fortdauer der Partie verloren die Gastgeber aber immer mehr die Oberhand über das Spielgeschehen und ließen den Tabellenneunten in der eigenen Defensive zu leicht gewähren.

Die Lützelberger-Sieben wirkte ab der Mitte des ersten Abschnitts vor allem im Abwehrverbund zu statisch gegen das bewegliche Angriffsspiel der Murstädter und blieb dabei offensiv wenig durchschlagskräftig. Besonders Tore aus dem Rückraum waren wie zuletzt im Derby Mangelware, aber auch das Anspiel an den Kreis wurde kaum gesucht und noch seltener gefunden. So war es nicht verwunderlich, dass die Steirer nach knapp zwanzig Minuten das erste Mal in Führung gingen (7:8). Diese gaben sie bis zur Pause auch nicht mehr her, als mit einem 12:14 aus Sicht der Gastgeber die Seiten getauscht wurden. „Die Konzentration im ersten Durchgang hat überhaupt nicht gepasst. Mit der Leistung kann ich daher genauso wie meine Spieler nicht zufrieden sein“, brachte Lützelberger seinen Unmut über die große Menge an leichtfertig vergebenen Chancen vor dem Wechsel zum Ausdruck.

Gastgeber wird besser. Die Kabinenansprache schien dann zu Beginn des zweiten Abschnitts gleich zu fruchten. Innerhalb von zwei Minuten glich der österreichische Rekordmeister die Partie wieder aus, und es entwickelte sich zunächst eine Begegnung auf Augenhöhe. Etwas mehr als eine Viertelstunde vor Ende ging das Heimteam das erste Mal seit der 18. Minute durch Kapitän Lukas Frühstück in Führung (19:18).

Die Landeshauptstädter wirkten nun frischer als der Gegner, agierten nicht mehr so statisch und kamen auch aus der Aufbaureihe heraus zu Toren. Spätestens mit einem 4:0-Lauf zwischen der 50. und 55. Minute befand sich der Sieg und die erneute Wiedergutmachung in trockenen Tüchern. Ein Erfolg, der auch Lützelberger aufgrund der Leistungssteigerung nach der Pause zufriedenstellte: „Wir haben in der Halbzeit einige Dinge angesprochen, die wir danach auch besser umgesetzt haben. Die Länderspielwoche werden wir nun nützen, um mehr Konstanz in unsere Leistungen zu bringen.“

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