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Kommentar

Was man nicht vergessen darf

Keine Frage, Dominic Thiem hat in den vergangenen Wochen tennistechnisch gesehen keine wirklichen Glanzlichter gesetzt.

Trotzdem ist es immer wieder erstaunlich, wie schnell unverbesserliche Kritiker ein noch so leichtes Stottern des Erfolgsmotors eines Sportlers zum Anlass nehmen, um dem Protagonisten das Zeugnis eines Versagers auszustellen.

Schon scheint man vergessen zu haben, dass Thiem heuer erneut den Pariser Halbfinal-Einzug buchte und sich auf Sand hinter Rafael Nadal zur klaren Nummer zwei auf diesem Planeten emporgearbeitet hat.

Dass sich der 24-Jährige zudem zum zweiten Mal in Folge ein Ticket für das ATP-Finale im November in London gesichert hat und in der Weltrangliste von Platz sechs winkt, ist ebenso kaum hoch genug einzuschätzen.

Die Österreicher, die das vor ihm geschafft haben, kann man bekanntlich an einem Finger abzählen.

Apropos Finger: Wenn Thiem heute in Wien gegen Andrej Rubljow ins Stadthallen-Geschehen eingreift, sollten auch die Kritiker zumindest einen, idealerweise zwei Daumen fest für den Lichtenwörther drücken. Denn eines darf man nicht vergessen: Thiem spielt nicht nur für sich selbst, sondern auch für das Turnier – und den gesamten Tennissport in Österreich.

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