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Regionalliga

Akyildiz nicht zu stoppen

Volkan Akyildiz ist derzeit eine Klasse für sich und trifft nach Belieben. Stiplovsek

Volkan Akyildiz ist derzeit eine Klasse für sich und trifft nach Belieben.

 Stiplovsek

Altachs Amateure beenden Erfolgslauf von Hohenems und Alberschwende tankt durch 2:0 gegen Hard viel Selbstvertrauen für das heutige Duell mit Dornbirn.

Von Günther Böhler

Vor 1500 Derbyfans gab es beim 5:2-Sieg der Altacher Amateure im Emser Herrenried Akyildiz-Festspiele zu sehen. Mit seinen Saisontreffern 23, 24, 25 und 26 stutzte der 22-Jährige den Steinböcken fast im Alleingang die Hörner. „Nach dem 0:1 zur Pause haben wir richtig Gas gegeben. Jeder wollte die offene Rechnung aus dem ersten Spiel (Anm.: 2:3-Heimniederlage) begleichen“, ließ Volkan Akyildiz, der im Frühjahr noch für den VfB Hohenems spielte, wissen.

Doppelpack als Knackpunkt. Zwei schnelle Tore des Goalgetters nach dem Wechsel (49., 56.) waren laut Hohenems-Coach Rade Plakalovic der Knackpunkt in dieser Partie. „Wir konnten noch ausgleichen, aber nach dem erneuten Rückstand gab es nichts mehr entgegensetzen. Die Liste der Ausfälle war zu lang.“ Das 3:2 für die Rheindörfler, bei denen der „strafversetzte“ Emanuel Sakic zum Einsatz kam, erzielte Daniel Nussbaumer mit wunderbarem Drop-Kick und dann war Akyildiz (81., 92.) zwei Mal per Kopf zur Stelle.

In Alberschwende schafften die Wälder im achten Anlauf ihren ersten Heimsieg und übergaben die rote Laterne wieder an Pinzgau Saalfelden. Das Duell mit den Hardern verlief zunächst auf Augenhöhe, in den zweiten 45 Minuten zeigte sich der Aufsteiger jedoch viel engagierter und ging durch Christoph Sohm (64.) in Front. Und mit dem 2:0 durch Nicolas Kohler war das Ländle-Duell eine Viertelstunde vor Spielende schon vorzeitig entschieden. „Wir haben wenig zugelassen. Der Sieg ist verdient“, stellte FCA-Trainer Goran Sohm-Milovanovic treffend fest. Ebenso treffend war die Feststellung von Gegenüber Philipp Eisele: „Nach der Pause kam viel zu wenig von uns. Ich bin sehr enttäuscht.“

Heute nächstes Derby. Der FC Alberschwende hat somit kräftig Selbstvertrauen getankt für das heutige Aufeinandertreffen mit dem FC Dornbirn. „Wir sind auf der Birkenwiese zwar klarer Außenseiter, doch schon beim 2:2 im ersten Duell konnten wir Schwachstellen ausnützen“, verrät Sohm-Milovanovic. Selbstverständlich werden auch die Dornbirner, die zuletzt zwei Siege in Folge ohne Gegentor einfuhren, mit breiter Brust antreten. „Das wird eine ganz interessante Partie“, stellte FCD-Coach Markus Mader, der in Alberschwende spionierte, mit großer Vorfreude fest.

Bei den Hardern und Hohenemsern ist die Vorfreude dieses Mal weniger groß. Im Waldstadion ist der noch unbesiegte SV Grödig zu Gast und die Grafenstädter bekommen es auswärts mit Tabellenführer Anif zu tun. Und sonntags darf man gespannt sein, ob Akyildiz – die SCRA-Fohlen empfangen im Schnabelholz (14 Uhr) den FC Kufstein – sein eindrucksvolles Trefferkonto weiter erhöht.

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