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Altach setzt auf Geschwindigkeit

Zwischenbruggers Form zeigte zuletzt steil nach oben. Darf er gegen Salzburg von Beginn an ran? GEPA

Zwischenbruggers Form zeigte zuletzt steil nach oben. Darf er gegen Salzburg von Beginn an ran? GEPA

Die Rheindörfler treffen heute (18.30 Uhr) auf Meister Salzburg. Gegen den Tabellenzweiten bringt Trainer Schmidt in der Offensive schnelle Spieler.

Von Sebastian Rauch

Prinzipiell sei er mit der Leis­tung nicht unzufrieden gewesen, meinte Klaus ­Schmidt nach dem Ausscheiden im Achtelfinale des ÖFB-Cups gegen Sturm Graz. Überraschend, denn immerhin haben die Alt­acher das Duell mit dem Bundesliga-Konkurrenten 1:4 verloren. Zur Halbzeit stand es bereits 1:3, zusätzlich war ein regulärer Treffer der Steirer wegen angeblichen Abseits nicht anerkannt worden. „Wir haben zusammen ganz gut offensiv gespielt. Aber alle zusammen auch unterdurchschnittlich verteidigt“, relativiert der 50-Jährige auf genaueres Nachfragen seine ursprüngliche Aussage.

Tekpetey für Aigner. Im Vorfeld hatte der Coach der Rheindörfler bereits für eine Überraschung gesorgt, indem er Simon Piesinger für den zuletzt stark aufspielenden Jan Zwischenbrugger in der Mannschaft rotierte. Der Grund war die Sturm-Vergangenheit Piesingers. Schmidt erhoffte sich dadurch eine Extraportion Motivation seines 1,96 Meter großen Hünen. Doch Piesinger blieb in der Zentrale einiges schuldig, auch weil ihm schlicht die Grundschnelligkeit fehlt. Heute im Duell gegen Salzburg möchte Altach aber genau auf diese Tugend setzen. Geschwindigkeit lautet das Stichwort. Mit Tempo im Umschaltspiel möchten die Vorarlberger gegen den Meister zu Chancen kommen. Aus diesem Grund wird wohl Bernard Tekpetey im Sturmzentrum den Vorzug vor Hannes Aigner bekommen. Dass der deutlich schnellere Zwischenbrugger in der Mozartstadt wieder für Piesinger ran darf, ist hingegen nicht gesichert. „Ich möchte vor allem im offensiven Bereich auf den Flügeln und im Sturmzentrum Geschwindigkeit haben“, erklärt der Trainer.

Eine Rotation dürfte es auch auf der rechten Außenverteidigerposition geben. Valentino Müller ließ gegen Sturm seine Passsicherheit mehrfach aufblitzen, im defensiven Spiel hat der Mittelfeldspieler auf dieser für ihn ungewohnten Position aber seine liebe Not. Kandidaten, den 18-Jährigen zu ersetzen, wären Patrick Salomon oder Emanuel Schreiner. Ersterer hat unter Damir Canadi bereits auf dieser Position gespielt und Schreiner ist gelernter Außenverteidiger. Wenn auch auf links. „Es gibt mehrere Möglichkeiten, über die ich mir selbst noch Gedanken machen muss“, war ­Schmidt am gestrigen Abend noch ­unschlüssig. Es ist aber anzunehmen, dass er Salomon, der zuletzt der Mannschaft als Sechser viel Struktur im Aufbau verliehen hat, auch in der Zentrale bleibt.

Präzision. Denn das wichtigste gegen Salzburg wird laut Schmidt die Stabilität sein. Und Salomon ist ein Spieler, der über die Fähigkeiten verfügt, diese ins Altacher Spiel zu bringen. In der Defensive muss die Abwehr wacher sein als gegen Sturm und sich nicht zu sehr hinten hineindrängen lassen. Wieder einmal wird die Balance zwischen „höher stehen“ und „den generischen Stürmern wenig Rückraum geben“ von enormer Wichtigkeit sein. Außerdem ist es Ziel, den Salzburgern keine Möglichkeiten im Konter zu geben. „Im Zentrum brauchen wir gute Ballsicherheit und Präzision im Passspiel“, sagt Schmidt. Denn wenn die Salzburger ins Umschaltspiel kommen, sind sie kaum aufzuhalten.

<p class="caption">Tekpetey soll seine Schnelligkeit ausspielen. GEPA/Lerch</p>

Tekpetey soll seine Schnelligkeit ausspielen. GEPA/Lerch

Statistik

15

Gegentreffer hat der SCR Altach in dieser Saison nach zwölf Spieltagen hinnehmen müssen. Allein sechs davon in den vergangenen drei Runden. Austria Wien, Admira und WAC trafen gegen die Rheindörfler jeweils doppelt. Salzburg hingegen hat bisher lediglich zehn Gegentreffer erhalten. Weniger kassierten die Bullen zuletzt in der Saison 2010/11 (neun Gegentore).

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